78 Allgemeine Nachrichten. II. Abt. V. 2. für das Grabmachen bei Erbbegräb nissen oder Aschenurnen: Klasse A: für Kinder unter fünf Jahren M. 12 im Übrigen .... „24 3. für das Grabmachen in Reihen- gräbern: a) für Erwachsene 8 b) für Kinder im Mter von sechs Wachen bis 16 Jahren . „ 4 c) für Mn der unter sechs Wachen und Totgeborene 2 4. für -das Grabmachen in Armen gräbern und bei Anatomieleichen gel ten die gleichen Sätze wie zu 3. 5. bei Ausgrabungen von Leichen das Doppelte der für das Grabmachcn bestiimnlcn Gebühren, außerdem bei Uebersiihrung in eine neu erworbene Grabstätte eine besondere Gebühr von: a) bei Erwachsenen M. 50 b) bei Kindern „25 In der Gebühr für das Grabmkchen sind die Dienstleistungen bei der Einfenkung und die Grab- zufchüttungen nebst Errichtung eines Erdihügels ans dem Grabe mit enthalten. § 8. Ferner werden erhoben: 1. für die Benutzung eines Leichen zimmers für den Tag M. 1 2. für die feierliche Ausstellung des Sar ges in der Kapelle mit Decke, Be leuchtung usw „ 5 Falls eine Decke nicht gewünscht wird, wird ein fache Beleuchtung mit den vorhandenen Lichtern un entgeltlich gewährt. 8 4. Andere als die vorbestimmten Gebühren dürfen nicht entgegengenommen werden. Alle Gebühren sind an die Kirchenkasse zu Zahlen. Auszug aus der Stolgebührentare für die Kieler evang.-luth. Kirchengemeinde vom 21. 9.1901. Es werden für die Kirchenkasse erhoben: 1. bei Taufen: a) Kircheniausen am Sonntage zu der für diese Taufen fest gesetzten Zeit b) für sonstige Kirchentaufen c) „ Haustausen ' |d) „ Nottaufen nichts (Für Taufen von Zwillingen wird nur die einfache Gebühr erhoben.) 2. Bei Tiauungen: a) Trauungen in der Kirche am Sonntage zu der für diese Trauungen festgesetzten Zeit b) für sonstige Trauungen in der Kirche daneben für Orgelspiel, wenn solches verlangt wird . . . e) für Trauungen im Hause in Krankheitsfällen d) für Trauungen im Hause 3. Bei Beerdigungen: |£j a) für Leichenreden b) für Läuten der Kircheuglvcken, wenn solches verlangt wird, für jede angefangene Stunde Außerdem ist der Arbeitslohn für die St. Nikolaikirche mit M. 14,60, für die anderen Kirchen mit M. 7,80 an die Läutenden zu zahlen. 4. für den Konfirinationsunlerricht 5. für Auszüge aus den Kirchenbüchern sowie in den Fällen, in welchen dies bisher zulässig war . . lim die Holie des steuerpflichtigen Ein komme ns, e rsehe n zu das Peranlagungsfchreiven für das Steuerja-Hr oder die zuletzt II. Klaffe III. I IV. V. VI. Maximalgrenze des steuei pflichtigen Einkommens Mi. Mi. M,. Mi. Mi. M,. über 1200 2400 3600 6000 8500 8500 2 5 10 15 20 30 2 5 8 12 16 20 5 10 15 20 30 30 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 5 10 15 20 30 45 10 15 20 30 45 60 - 3 6 12 20 30 15 15 15 15 15 15 3 6 12 20 30 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50 0,60 0,60 0,60 0,60 ■0,60 0,60 könncrr, ist bei Einzahlung vo-n Gebühren empfangene Steuerquittung vorzulegen. Gültig vom 1. April 1907 ab. Bestimmunge» über die Entrichtung des Schul geldes für den Besuch .der städtischen Schule» in Kiel. § i. Die hiesigen städtischen 'Schulen sind eingeteilt in solche, für 'deren Besuch ein Schulgeld zu entrichten ist und in solche, deren Besuch unentgeltlich ist. Zu ersteren gehören: A. D i e höheren S ch ul e n: 1. Das Reform-Realgymnasium, 2. Die Oberrealfchulen, 3. Die höheren Mädchenschulen. B. Sie Mittels ch u len: 1. Die Städtische Mädchenschule, 2. Die Kuaben-Mittelischulen, 3. Die Mädchen-Mittelschulen. Zu letzteren gehören: 1. Die Knaben-Wolksschulen, 2. Die Mädchen-Wolfs, chulen, 3. Die städtische Hilfsschule. Germauia-Brauerei Lieferant 8. M Schiffe Abt. I: Aus feinstem Hopfen und Malz her gestellte helle und dunkle Lagerbiere, Cabinetbräu, Exportbier.