89 ebd. 680. Es war wie Wut, was mich überfiel. Ich faßte sie mit beiden Armen und drückte sie hart auf den Sitz nieder. „Du bist ruhig, Lore,* sagte ich und die Stimme bebte mir, (S. 106). 681. Ich fühlte, daß das gelogen sei. Das Blut schoß mir siedendheiß ins Gesicht, es brauste mir vor den Ohren; die kleine Lügnerin hatte plötzlich den Schleier des Geheimnisses über uns beide geworfen. (S. 117.) 682. und auch mir schlug mein Knabenherz bis in den Hals hinauf. (S. 119.) „U. d. T.‘: Harro: 683. Die Tür wurde rasch geöffnet; ein kräftiger, etwa zehnjähriger Knabe trat mit einem brennenden Licht ins Zimmer. (S. 186.) 684. Die Lichter an dem Moosgärtchen brannten knisternd fort; in ihrem Schein stand der Knabe vor dem aufgeschlagenen Weihnachtsbuch. Aber droben unter der Decke des hohen Zimmers war es dunkel; (S. 191). 685. mit leuchtenden Augen brachte er einen flachen, grün lackierten Kasten geschleppt. (S. 193.) 686. Der Knabe stand davor und betrachtete es unbeweglich; seine großen blauen Augen unter der breiten Stirn wurden immer finsterer. „Vater“, sagte er endlich, und seine Stimme zitterte, (S. 197). „Abs.*: Christian: 687. Sie lächelte; die kräftige Knabengestalt ihres Bruders stand vor ihren Augen. (S. 224.) „E. M.*: Edde Brunken: 688. ich sehe ihn noch, wie er gleich einem Klümpchen Unglück oben in dem Takelwerk hing. (S. 52.) ,B. V. Chr.*: Christian: 689. dabei sah er sich selbst als Knaben, im grauen Habit mit runden Perlmutterknöpfchen; (S. 294). IV. Teil. Die Technik der Gestaltendarstellung. a) Darstellung sinnlicher und seelischer Lebensäußerungen. Trifft es zu, daß nach dem Wesen der Poesie und ihres sprachlichen Kunstmittels die vornehmste und ei gentliche Aufgabe der Dichtung Darstellung krystallisierten