28 Systematisches. Wie schon oben hervorgehoben, sind die Verschieden heiten in den Fortpflanzungszuständen typisch für die ein zelnen Spezies, so dass mit ihrer Hülfe sich eine natürliche Gruppierung der Familie der Thalassicolliden finden Hesse. Nun soll dieser Arbeit noch grösstenteils das System Haeckels von 1887 zu Grunde gelegt werden, wobei im Auge zu behalten ist, dass dieses nicht den Anforderungen eines na türlichen Systems genügt. Es muss aber in dieser Arbeit noch benutzt werden, da die zum Aufstellen eines Systems so sehr wichtigen Studien an lebendem Material fehlen. Die zu besprechenden Spezies lassen sich dann in fol genden Gattungen provisorisch unterbringen: Actiss a Hkl. ohne Nadeln, ohne Vakuolen in der extra kapsulären Gallerte und in der Zentralkapsel. Kern kuglig, (bisweilen ellipsoid), nicht verästelt. Thalassicolla Huxl. ohne Nadeln, mit vielen grossen Vakuolen in der extrakapsulären Gallerte, nicht in der Zen tralkapsel. Kern kuglig. Thalassoxanthium Hkl. mit verzweigten Nadeln, ohne Vakuolen in der extrakapsulären Gallerte und der Zentralkapsel. Lampoxanthium Hkl. mit verzweigten Nadeln, mit vielen grossen Vakuolen in der extrakapsulären Gallerte (keine in der Zentralkapsel). Diese 4 Gattungen brachte Haeckel in 2 verschiedenen Familien unter: Actissa und Thalassicolla in der Familie der Thalassicolliden, Thalassoxanthium und Lampoxanthium in der Familie der Thalassosphaeriden. Er unterschied also 2 Familien, vpn denen die eine keine Nadeln besitzt, die andere aber Nadeln enthält, und die lediglich wegen dieses Unterschiedes in 2 verschiedenen Ordnungen untergebracht wurden. Brandt hat nun aber 1902 nachgewiesen, dass die Nadeln bei nahe verwandten Arten vorhanden sein oder fehlen oder sehr verschieden geformt sein können; umge kehrt fand er genau ebensolche Nadeln wie bei gewissen