61 * Von den Lebendgeborenen starben nach der Geburt: 1 von 33 cm Länge bald nach der Geburt wegen Lebens unfähigkeit, 1 2 i / i Std. p. partum an lues congenita, 2 7 Std. p. partum unter eigentümlichen krampfartigen Anfällen, 1 am 12. Tage p. partum an Magendarmkatarrh. Vor der Geburt war die Frucht bereits abgestorben, so daß sich Herztöne nicht mehr nachwoisen ließen, in 7 Fällen. 5mal starb die Frucht intra partum resp. bei der im Interesse der Mutter vorgenommenen schleunigen Entbindung. Die Gesamtmortalität der Kinder inkl. der Todesfälle nach der Geburt beträgt 17. Davon kommen in Abrechnung 2 lebens unfähige Früchte, das post partum verstorbene Kind mit lues congenita und das am 12. Tage einem Magendarmkatarrh er legene Kind, so daß für die Berechnung der kindlichen Mortalität 13 Fälle übrig bleiben = 27,6 %. Besonders verdient noch hervorgehoben zu werden, daß in 1 Fall trotz mehrfacher Untersuchung des Urins kein Eiweiß gefunden wurde (No. 12 — Eklampsie post partum mit 12 An fällen) und in 1 Fall nur minimalste Mengen von Eiweiß (No. 13 = Eklampsie intra partum mit 12 Anfällen). — Außerdem wurde bei einer Frau, die bei zwei aufeinanderfolgenden Geburten Eklampsie Überstand, ungewöhnlich starker Icterus konstatiert. Am Schlüsse meiner Arbeit ist es mir eine angenehme Pflicht, Herrn Geheimrat Prof. Di'. Werth für die freundliche Überlassung der Themen des Materials, sowie Herrn Oberarzt Dr. Hoehne für die liebenswürdige Unterstützung bei der Bearbeitung desselben öffentlich meinen verbindlichsten Dank auszusprechen!