26 dene Schädigung des Kindes am 2. Tage p. part. den Exitus verursachte. Ohne Zwischenfälle verlief das Wochenbett nur in Fall IV. In Fall I nahm das Wochenbett, abgesehen von dem in den ersten Tagen p. part. sich entwickelnden Hämatom in der r. großen Schamlippe und der leichten entzündlichen Reizung des Operationsgebietes glatten Verlauf. Die Wunden heilten per primam; höchste Temperatur 38,4. In Fall II war das Wochenbett compliciert durch eine fieberhafte Bronchitis; in den ersten Tagen p. part geringes Oedem der Vulva, mäßige Secretion der Wunden. Dann glatter Heilungsverlauf. In Fall III entwickelte sich im Wochenbett eine schwere Allgemeininfection mit hohem unregelmäßig remittierendem Fieber, bis. zu 41,2°. Weder von der Scheide, der Gebär mutter, den Parametrieu, dem Peritoneum, noch anderen Organen Krankheitssymptome. Die Wundheilung vollzog sich glatt. In Fall V primäre Heilung der Operationswunden; das Wochenbett wurde durch eine abscedierende Entzündung der Warzenhöfe beider Mammae gestört; höchste Temp. 38°. Die leichten Störungen in der Wundheilung in Fall I und II dürften nicht geeignet sein, bei der Gesamtbewertung der Operation schwer in’s Gewicht zu fallen. Die Bronchitis in Fall II, die Mastitis in Fall V stehen in keinem ursächlichen Zusammenhang mit der Operation. Die Frage, ob die schwere Allgemeininfection in Fall III durch die bei der Bekämpfung der Atonie des Uterus nötigen Eingriffe oder durch die Pubiotomiewunde verursacht war, kann nicht beantwortet werden. Das Endresultat war für die Mütter in allen fünf Fällen ein gutes: in Fall I konnte die Mutter am 25. Tage, in Fall II am 28. Tage, in Fall III am 40. Tage, in Fall IV am 25. Tage, in Fall V am 26. Tage post partum das Bett verlassen. Alle Frauen haben einen guten, beschwerdefreien Gang wieder erlangt.