12 die offenbar aus dem linken Grus clitoridis stammende Blutung. Naht der oberen u. unteren Incisionswunde mit versenkten und oberflächlichen Nähten, ßeckengurt wie in Fall I. Kind: etwas asphyktischer Knabe, beginnt bald zu atmen und im wannen Bad sofort zu schreien. Schädel außerordentlich conflguriert Das plattgedrückte hintere Scheitelbein zeigt in der Nähe des Tub. pariet. eine circa 5 Pfennigstück große blaurote Stelle (Promontorium!) mäßige Kopfgeschwulst. Länge 53 cm ; Gewicht 3210 g Diam.bipar9,l, Diam, front, occip. 11,1, Diarn ment.-occip. 13,5, Umfang35 cm. Wochenbett: 10. April. Mutter: Temp. 37,8, Puls 100, mäßig starke Kreuzschmerzen ; bei seitlicher Compressiou des Beckens kein Schmerz im Operationsgebiet. L. großes Labium etwas oedematös. Urin durch Katheter entleert. Kind: Temp. 36,2, schläft viel. 17. April. Mutter: Temp. 37,1, häutig Husten, dabei Schmerz an der Operationsstelle. Jodoformgaze aus dem Scheidenriß entfernt. Kind: in der Nacht geschrieen, heute früh plötzlich Kxitus; auffallend anaemisches Aussehen. Sectionsbefund : diffuse, subdurale Blutung über die ganze Hirnoberfläche; starke Abflachung des linken Scheitel beins und Stirnbeins. Lungen vollkommen lufthaltig; zahl reiche subpleurale Ekchymosen; Hyperaemie der Leber und Nieren ; Blut flüssig. 21. April. Temp. 38.2, Puls 88. Husten mit schleimig eitriger Sekretion. Die Umgebung der Wunden und die dem Verlamd gegenüberliegenden Stellen des Schenkels excoriiert und etwas eitrig secernierend. Wundnaht sieht ziemlich gut aus. 26. April: Temp. 38,4. Puls 84; trockenes Rasseln über den seitlichen Partiecn beider Lungen, viel Husten, im Sekret keine Tuberkelbazillen nachzuweisen. Excoriationen ab geheilt. Obere W unde bis auf zwei eitrig secernierende Stichkanäle geheilt.