66 En. 9991 ; — Lanz. 7791 ; nu hoert disiu mtere Nib. 540, 1 ; 583, 2.) ir mugt wol hoeren Parz. 595, 2 ; ob ir nu gerne honet Parz. 562, 18 (ilaz mugit ir wol hören Alex. II ; — 4451 ; 5054 (person); nu mugid er hören mere Rolh. 364; ir mugt das hie wol hoeren Nib. 2092, 4 ; muget ir hären sagen Nib. 944, 1 ; 1644, 2 ; hie mügct ir hären gerne Nib. 1661, 2. — Er. 396). hie mugt ir gröz wunder losen Parz. 58, 14 5 vgl. dövon mühte ich in wunder sagen Parz. 669, 3 (ich sage iu michel wunder Rol. 454° ; — Kehr. 151; hie mugit ir wunder hören Alex. 5054 (person); ir muget wunder hoeren sagen Nib. 1,4; 1062,1 ; hie muget ir hären wunder Nib. 1873, 1 ; — En. 939°; (nu) haeret wunder sagen Nib. 90,2; 354,4; 419, 1.) Nur einmal findet sich im Parz. die alte formel der predigt und der geistlichen dichtung 1 ) ■»verneint«., die in der älteren höfischen epik noch erhalten ist. verneint durch iwer giiete Parz. 402, I. (vgl. (nu) vernemet Gen. 10, I; 12,25; Ex. 2907; J. Jud. 127,1 ; 139,19 ; Anno 598; Kehr. 10820 ; Alex. 959; 1022 ; Kraus D. G. XI, 32 ; Rud. 20, 15 f.; Eilh. III, 38 ; Lanz. 403; 5149; 5306; 6214 u. ö.; En. 823; 5241 ; 6558 u. ö., Er. 1941 ; 2086; 7833)- Dagegen begegnet wiederholt der ausdruck als ir e hät vernomn 443,4; 586, 11 (ähnliche stellen bei Förster, 33); (vgl. Lanz. 6095; 7397; 8473 i 9269, Ln. 1858, 3276; 5315 ; Er. 3311, 8662; 8753). Die zahlreichen Wendungen, in denen Wolfram das geistige äuge seiner zuhörer auf die gleichsam plastisch dargestellten er- eignisse hinlenkt (die belege bei Förster s. 31, nu seht u. s. w.) finden in der älteren dichtung wenig entsprechung, nur im Er. begegnet einige male (nü) seht 6815; 7526; 9725. Etwas modifiziert übernimmt Wolfr. wie seine höfischen Vorgänger den zuruf (nu) wizzet Parz. 112,16 (Rud. 20, 12; Lanz. 3231; 4593; Er. 2672; 4293; 5227), der in der älteren epik meist noch die wahrheitsbeteurung bei sich hat. nu sold ir wizen Kraus D. G. XI, 424; nu wizzet daz zeware J. Jud. 159, 28. Weitere belege Kraus zu D. G. XI,424. Um vertrauen zu der erzählung bittet der dichter mit der formel gelautet mir. (des) geloubct mir Parz. 257,26; 404,4; ge/ouhetz, ob ir wellet Parz. 381,28; weit ir gelouben mirs Parz. 682, 17 (vgl. ob ir iz gelouben wellent *) Baumgarten, 78.