63 non modicum paras hnie praemium, quem tollere tua vult gratia, et petere rotae sublimia, dans dubia tau dem praepostere; worauf der abgesang folgt: de st ercore de rhetore consulem eligens 1 . Auch Eragm. Bur. tf. IYc könnte als dreiteilig angesehen werden. In 17 resp. 18 liedern begegnen uns also verschiedene formen des dreiteiligen strophenbaus, von der einfachsten etwa in 36 s. 121 I=IV oder III bis zur kunstvollsten in 75 s. 45 oder 118 s. 193. Von diesen nur selbständigen^ gedichten sind 7 ernster, 10 heiterer gattung; innerhalb dieser 17 linden wir jede specialgattung der mittellateinischen lyrik vertreten: die betrachtende geistliche dichtung in 11 s. 8 und 75 s. 45, die satirische richtung in 15 s. 12 und 86 s. 49, die kreuzzugs- poesie in 24 s. 27, die weltlich-ernste dichtung in 201 s. 79 und 85 s. 47. Die heiteren sind sämtlich liebeslieder, meist mit frühlings- schilderung. Aus diesen tatsachen heraus müssen wir doch erklären, dass die methode des dreiteiligen strophenbaus der lateinischen kunst des 12. und 13. Jahrhunderts nicht ‘fremd’ war, wie es Ehrismann 2 von der 1) In dem quantitierend gemessenen stück 44 s. 134 IV lautet der aufgesang: quod mihi datier, expaveo, quodque negatur, hoc aveu, mente severa. quae mihi cedit, hcmc eaveo, quae non oboedit, huic faveo, sumque revera, der abgesang f dix seu peream, seu relever per eam. 2) Zeitsohr. 36, 401.