49 Prozesses. Je umfangreicher das Bewußtsein wird, desto mehr kommt das Absolute zu der Erkenntnis, daß das Wollen sündhaft sei, und das Logische siegt, indem das Unbewußte von da ab in seiner reinen Aseität beharren kann? IV. Hartmanns philosophische Deutung und Verwertung von Ergebnissen der Einzel- wissenschaften, im besonderen der Physik. Wenn im folgenden Äartmanns Methode durch seine Be handlung von Ergebnissen der Einzelwiffenschaften beleuchtet werden soll, so kann es nicht die Aufgabe dieser Darstellung sein, die einzelnen in Frage kommenden Probleme durch das Ganze der Lartmannschen Philosophie, wie es sich im Laufe der Jahre ent wickelt hat, zu verfolgen. Es kann sich nur darum handeln zu zeigen, wie er jeweilig derartige Probleme anfaßt, verwertet und philosophisch deutet, weil es hier ja eben nur auf seine Methode an kommt. Man könnte, wenn jemand etwa Äartmanns Lehre über die Materie allein aus der Philosophie des Anbewußten schöpfen wollte, gegen ein solches Vorgehen protestieren und verlangen, daß in einer Darstellung oder Kritik seines Systems als Ganzen selbstverständlich die Anschauungen über die Materie zu bringen seien, die die reifsten Schriften in diesem Gebiete, die „Kategorien lehre" und die „Weltanschauung der modernen Physik", enthalten. Da hier aber nicht eine Gesamtdarstellung und Kritik des Lart- mannschen Systems gegeben werden soll, sondern nur eine solche seiner Methode, so wäre ein derartiger Einwand kaum berechtigt. Das Wesen der Materie soll das erste Beispiel betreffen. In dem Kapitel über „Die Materie als Wille und Vor stellung"^ geht Äartmann in seinen Betrachtungen über die Materie von der Ansicht aus, „daß die Grundzüge der für die Materie allein möglichen Auffaffungsweise durch die jüngsten — das Werk ' Cf. außer Ph. !l. C. auch die metaph. Abschnitte der Kategorien!, passim. ' PH. !l. II. C. V., S. 96-124.