16 Kniehackenversuch beiderseits leicht unsicher, keine Differenz. Pinselberiihrungen prompt beiderseits. Spitze und Kopf einer Nadel werden gut unterschieden. Schmerzempfindlichkeit vielleicht etwas gesteigert. Der stereognostische Sinn ist beiderseits ohne Störung. Gleruchsinn beiderseits ohne Störung. Puls 72 klein, leicht unregelmäßig. Herztöne dumpf, 2. Ton unrein. Lungen o. B. Leib weich, nicht empfindlich. Gang nach beiden Seiten taumelnd, nach Art eines Betrunkenen. Bei Fussaugenschluss anfangs leichtes Schwanken, all mählich fällt er nach hinten um. Während der Untersuchung macht Pat. einen müden Eindruck, gähnt oft, giebt aber auf Befragen gut und klar Antwort. Urin: o. B. 21. IH. 07. Lumbalpunktion: Über 700 mm Druck. Nach Ablassen von 4—6 cbcm (incl. Steigrohr) Druck 500 mm. Punction abgebrochen. 17a Nissl. Ganz geringe Opalescenz. Keine Lymphocy tose. Rechts seitlich vom Schädel, an der Stelle der Druck empfindlichkeit, etwas schmetternder Perkussionsschall. Das rechte Auge bleibt beim Blick nach oben etwas zurück. Nystagmus horizontalis. L. Lidspalte vielleicht etwas kleiner als R. Nachmittags : Erbrechen, heftige Kopfschmerzen, zuerst in der Stirne, dann im Hinterkopfe, schläft viel, heute auch auf der rechten Kopfseite. Den Kopf dabei auffallend im Nacken. Keine Nackensteifigkeit. 22. HI. Mehrmals Erbrechen, klagt über Kopf schmerzen im ganzen Kopf. Schläft sehr viel. Kopf sehr weit nach hinten gebeugt. Weinerliche Stimmung. Keine Nackensteifigkeit oder Schmerzhaftigkeit des Hinterkopfes.