24 . Durch Differentiation finden wir: — = 4,066 X 10~ 7 v — 3,7626 x 10~ 5 , woraus dv v min = 92,537 m und Z rain = 0.42647 folgt. Setzt man nun wieder in Station VIII Oviii = 0, und gibt die Ober- flächen-Dichte in Einheiten der fünften Dezimale des c • g • s • Systems an, so wird 070=+ 20,7 6 min — + 27,7 Die gleiche Rechnungsmethode wurde auf die anderen drei Richtungen angewandt. Es wurde zwischen Station d und e in v = 112,4 m Entfernung von Station VIII aus ein weiteres Minimum ö = + 39,0 gefunden; der entgegengesetzte Pol liegt bei Station VII, wo e zu einem Maximum von ö = — 336,6 ansteigt. Station VIII, auf die bis jetzt f> bezogen wurde, liegt aber inmitten des Störungsgebietes; es werden also die auf VIII bezogenen Werte von a nicht die gesuchten, nur von den störenden Massen herrührenden, sein. Wohl aber wird man mit mehr Recht die Werte der Station I als eine für unsere Gegend normale bezeichnen können. Die Differenz der a zwischen VIII und I beträgt + 7,8 Einheiten der fünften Dezimalen. Um daher die wahren Werte zu bekommen, haben wir zu allen gefundenen Werten — 7,8 zu addieren. Tafel III zeigt in Spalte 3 die auf Station VIII, in Spalte 4 die auf I bezogenen Werte der fingierten magnetischen Oberflächen-Belegung, wie sie an die Stelle der unterirdisch vorhandenen störenden Gesteinsmassen gesetzt werden kann. Nach den Werten der letzten Spalte wurde Karte IV angefertigt. Die stark ausgezogenen Kurven geben die Nullinie, also die Orte, wo sich keine Störung im allgemeinen erdmagnetischen Felde bemerkbar macht, an; die feiner ausgezogenen Teile bezeichnen Südmagnetismus (—), die punktierten Nordmagnetismus (+)• Vergleichen wir diese Karte mit Karte VI, so werden wir eine gewisse Ähnlichkeit in der Anordnung der Oberflächen-Dichte nicht verkennen können. Legt man nämlich in Karte IV den Querschnitt durch die Stationen IX und VII, und trägt den Südmagnetismus wie in Karte VI schematisch nach unten, den Nordmagnetismus nach oben auf, so weisen beide Querschnitte grosse Übereinstimmung auf. Nur fehlt in Karte VI auf der Seite des Nordpols der abermalige Übergang von Nord zu Süd magne tischer Dichte, wie wir ihn auf Karte IV finden. Da man indes in Gebirgs gegenden wie unserem Untersuchungsgebiet vor plötzlichen erdmagnetischen Störungsherden nie sicher ist, so bin ich geneigt, diese Abweichung vom normalen Verlaufe der Karte VI auf eine neue Störung zurückzuführen, welche von Westen her in das Gebiet unserer Beobachtungen übergreift. Die gefundene magnetische Oberflächen-Belegung könnte demnach durch Gesteinsmassen erzeugt sein, deren magnetische Achse in der Richtung von Station IX auf Station VII liegt; der Südpol derselben müsste nach oben