8 Zum Ausgangspunkte der Beobachtungen wählte ich das auf der Mitte des Bergrückens gelegene Trigonometrische Signal II. Ordnung „Ottilienberg“ (Station VIII). Süd-westlich hiervon, auf der höchsten Stelle des Basalt ausbruchs, im Schutze einer verfallenen Kapelle wählte ich Station VII, und nordwestlich, am anderen Ende des zutage tretenden Basaltes, Station X. Sodann wurden, so gut es die Örtlichkeit zuliess, die Stationen III, V, XI und XII verteilt. Aus den mir aus den Akten der Trigonometrischen Abteilung der Königlichen Landesaufnahme zu Berlin gütigst mitgeteilten Koordinaten dieser Punkte habe ich dann nach der sogen. Pothenot’schen Aufgabe die Lage meines Beobachtungspunktes, sowie die Richtung des geographischen Norden berechnet (wo bei den äussersten Stationen die Meridiankonvergenz zu berücksichtigen war). Endlich wurden im weiteren Umkreise vier Stationen bestimmt, I, IV, XIV und XIII, von denen ich ursprünglich erwartet hatte, dass sie mir die normalen erdmagnetischen Ver hältnisse der Gegend geben würden. Es zeigte sich aber später, dass auch hier noch bedeutende, offenbar durch den Basaltausbruch hervorgerufene Störungen vorhanden waren. Um zwischen den inneren und äusseren Stationen ein Mittelglied herzustellen, wurde Station II gewählt; eine ähnliche im Norden projektierte musste des dort vorhandenen Waldes wegen fort fallen. Station VI und IX wurden später, als schon einige Werte berechnet waren, eingeführt, da es sich nach den ersten Berechnungen als erwünscht zeigte, hier näher aneinander gelegene Stationen zu besitzen. Die Beobachtungen sind dann im Zeitraum vom 30. August 1904 bis zum 20. Oktober 1904 ausgeführt, zeitweise durch ungünstige Witterung unterbrochen. Es wurde dabei stets darauf gesehen, dass die Instrumente nicht der Sonne ausgesetzt waren. Um grössere Temperaturschwankungen zu vermeiden, wurde daher immer im Schatten einiger Bäume beobachtet; oder, wenn dies unmöglich war, der Apparat durch aufgespannte oder leicht darüber gelegte Leinwand vor der direkten Bestrahlung geschützt. Berechnung der Beobachtungen. Aus den Beobachtungsdaten wurden die drei erdmagnetischen Elemente gewonnen. Als Beispiel sei Station X angeführt. Dieselbe liegt am Nordabhange des Basaltausbruchs und es sind von ihr aus die trigonometrischen Signale: Iltenberg, Ehrenberg und Apfelberg zu erblicken. Aus der gegenseitigen Lage derselben berechnen sich die Koordinaten von Station X in Bezug auf den Ausgangspunkt (Station VII) zu: £ - + 19.812 m t] — — 4.442 m r = 20.299 m a = 347° 25' 4“ wenn -j- £ die durch Station VIII nach geographisch Nord gelegte Koordinaten-