Full text: Der Ausbau eines Grüngürtels der Stadt Kiel

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C. Die Organisation der Stadtlandkulturgesellschaft Kiel. 
Es ist, wie wir sehen, ein durchaus solider Untergrund, auf den sich 
die treuhänderischen Aufgaben der Stadtkultur gegenüber ihren A u f - 
k r a g g e b e r n: Stadt, Kleingartenorganisationen und Siedlungsgesell- 
schäften sowie der Industrie aufbaut. Deren nächste Bedürfnisse um 
schreiben den Ausgabenkreis der Gesellschaft etwa folgendermaßen: 
1. Billige und ausreichende Dungbeschaffung durch bodenproduktive 
Umstellung der Abfallwirtschaft Kiels, die ohnedies vor einer Neu 
regelung steht, desgleichen ausreichende allgemeine Wasserversorgung der 
Bärten und moderne Wasserverteilung. 
, 2. Vermittlung von Saatgut, Pflanzen und Baumaterialien, Her 
stellung und Betrieb von Intensivqeräten (Regenrohre, Klemmaschmen 
usw.) durch eigene Werkstätten. Einrichtung und Betrieb von eigenen 
ernährungswirtschastlichen Produktionsstätten (Plantagengärtnereien). 
3. Schulung und Werbung in Mustergärten und Kursen sowie durch 
Pressearbeit und öffentliche Vorträge- 
. 4. Umlegung von Pachtgärten, Auslegung von wirtschaftlichen Sied- 
lungen. Übernahme grünsozialer Stadtaufgaben (Spielplätze, Schul- 
gärten und öffentliche Anlagen). Planmäßiger Ausbau und Über 
wachung des gesamten Kulturgürtels. 
. Schon dieser feste Gründungsplan zeigt, daß n i ch t empfohlen wird, 
"iese ebenso umfänglichen wie neuartigen Auf- 
gaben der städtischen Verwaltung oder neuen 
bureaukratischen Stellen nach staatlichemVorbild 
anzuvertrauen. Sowohl die wirtschaftliche Herkunft dieser Auf- 
gaben, als besonders auch die Absicht zu ihrer kaufmännischen Durchsüh- 
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