Full text: (1869)

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Gemeinnützige Nachrichten. Taxen rc. 
3) Daß sie auch weder von den anwohnenden Hausbesitzern zum 
Aufstellen von Sachen benutzt, noch von Arbeitsleute», 
Domestiken und andern Personen zu ihrem Standpunkt 
gewählt, oder durch Zusammenstellen zum Plaudern auf 
ungebührliche Weise gesperrt werden dürfen. (Polzeiver- 
fügung vom 6. Mai 1842, eingeschärft den 16. December 
1851). 
8. Polizeistunde. 
Sämmtliche Wirthe der Gasthöfe, Cafe-, Wein- und sonstigen 
Wirthshäuser haben bei einer in jeden neuen Contraventions- 
fall zu erhöhenden Strafe von 6 ihre Häuser — 
ausgenommen in den 10 Umschlagstagen vom 11. bis zum 
20. Januar und an dem Sonntag, Montag und Dienstag 
in jedem der drei übrigen Märkte — um 11 Uhr zu ver 
schließen. auch nach der Zeit weder sitzende Gäste zu halten, 
noch jemand weiter zu schenken. 
9. Wegschaffung von Schnee und Eis auf den Straßen. 
1) Alle Hausbesitzer werden verpflichtet, die Trottoirs vor ihren 
an der städtischen Straße belegenen Grundstücken von Schnee 
und Eis rein zu halten, namentlich jeden Morgen den 
Schnee und das Eis von den Trottoirs fortschaffen und 
etwanige glatte Stellen derselben mit Asche oder Sand 
bestreuen zu lassen. 
2) Nur von den Trottoirs darf Schnee und Eis, nur von den 
Dächern und aus den Dachrinnen der Schnee auf die 
Straße geworfen werden; solches ist also namentlich aus 
den Höfen und Gängen nur dann statthaft, wenn die Be 
theiligten den Schnee sofort auf ihre Kosten wegschaffen 
taffen. 
3) Das Werfen des Schnees von den Dächern und aus den 
Dachrinnen ist nur des Morgens spätestens bis 9 Uhr erlaubt, 
und kann ausnahmweise einzelnen Hauseigenthümern ganz 
untersagt werden, insofern nach dem Erachten der Behörden 
dieselben ohne namhafte Belästigung jenen Schnee anderswo 
beseitigen können. 
Alle und jede Contraventionen werden im Wiederholungsfall mit 
einer Brüche von 3 «$> 22z tyr bis 15 bestraft werden. 
(Polizeiverfügung vom 13. December 1855, eingeschärft den 
8. März 1858.)
	        
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