Full text: Adressbuch der Stadt Kiel, der Brunswiek und Düsternbrook, nebst Verzeichniß sämmtlicher Hausbesitzer und Straßen, einer Uebersicht der öffentlichen Einrichtungen und Institute, einem Verzeichniß der Ortschaften und Güter der Umgegend, nebst Angabe, bei wem die dahin bestimmten Briefe und Packete hier abgegeben werden können, sowie einem empfehlenden Anzeiger für das Jahr 1867. (1867)

II. Andere Einrichtungen, Institute, sociale 
Vereine rc. 
Der Blinden-Verein, 
gestiftet am 9. Januar 1861 zu dem „Zweck, durch Sammlung 
eines Kapitals und jede sonstige Förderung der Sache eine 
Landes-BIinden-Erziehüngs-Anstalt ins Leben zu 
rufen," errichtete, unterstützt durch freiwillige Beiträge aus 
dem ganzen Lande, um Ostern 1862 die Blindenanstalt 
zu Kiel, welche um Neujahr 1867 31 Zöglinge zählte. Der 
erste gedruckte Bericht des Vereins erschien 1863. Bemittelte 
Zögling zahlen 375 $ unbemittelte 186 Z 8/? jährlich. Die 
Regierung für Holstein errichtete 1864 2 Freiplätze. 
Der Vorstand besteht derzeit aus: 
Conferenzrath Kirchhoff, Vorsitzender, 
Obergerichtsadvocat 0,-. zur. Müller, Kassenführer, 
Di-, phil. Volbehr, Schriftführer, 
Rector Dietz, 
Geheimer Medicinalrath, Professor der Chirurgie und 
Augenheilkunde Dr. F. Esmarch, 
Färbermeister G. I Jungjohann, 
Professor der Philosophie Dr. Thaulow. 
Auswärtige Mitglieder: 
Haupt- und Klosterprediger Bröcker in Uetersen, 
Apotheker H. Siemsen in Altona, 
Physikus Dr. Thygesen in Rendsburg. 
Propst Versmann in Itzehoe.
	        
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