Full text: (1854)

Oeffentliche Einrichtungen und Institute re. 160 
ein Capital von 6400 «$, nach Abzug der Bankhaft und Halb 
procentsteuer 5984 betragend, von welchem nur die Zinsen 
gebraucht werden dürfen. 
Von den. Hof- und Landgerichtsadvocatcn C. F. Schmidt Hierselbst, nach 
seinem Testamente 6. c>. 13. Aug. 1804 und der Beilage 0. 6. 
4. Juni 1818, die Hälfte des Ertrags seiner Kupferstichsammlung. 
Dieselbe beträgt 2560 *$>, wovon nur die Zinsen gebraucht werden 
dürfen. Diese sind nach der Vorschrift „nicht blos zum Unterhalt 
bereits wirklich verarmter Personen und zum Unterricht und zur 
Erziehung armer Kinder, sondern vorzüglich zur Verhütung der 
Armuth, und also hauptsächlich dazu zu verwenden, Handwerker 
und Tagelöhner, welche durch Krankheiten und Unglücksfälle in 
die Gefahr zu verarmen gerathen, durch Vorschüsse, oder nach Be 
finden nicht wieder zu bezahlende Beisteuer und Hülfe vor der 
Gefahr der Verarmung zu schützen.« 
Die Verwaltung des Capitals hat der Magistrat; über die Verwendung 
der Zinsen verfügt die Verforgungscommission der Armcnanstalt 
und macht jährlich hiervon Anzeige bei dem Magistrate. 
Von demselben und dessen Ehefrau, geb. Hasse, nach demselben Testamente, 
ein Capital von 320 «$>, unter Verwaltung des Magistrats, 
wovon nur die Zinsen gebraucht werden dürfen. 
Von dem hiesigen Weinhändler I. A. Strauß, laut Schenkungsacte 0. ck. 
13. Juni 1807, ein Legat von 6400 «f>. 
Von dem Fürsten von Hessenstein, nach seinem Testamente 0. 6. 8. October 
1808, eine jährliche Rente von 640 welche in den Landgräfl. 
Hessischen Fideicommißgütern im Herzogthum Holstein radicirk ist. 
Von der Frau Justizräthin A. C. C. Jselin, geb. Jürgensen, Hierselbst, 
nach ihrem Testamente 0. «l. 5. Juni 1811, 3200 «F>, als den 
Betrag einer auf dem Hause der Armcnanstalt protocollirten, an 
ihren verstorbenen Ehemann ausgestellten Verschreibung, welche 
cassirt und zurückgegeben worden. 
Von P. H. Losen, nach seinem Testamente ck. 0. 19. August 1811 ein 
Legat von 800 
Von dem Buchhalter P. H. Witt aus Lübeck, ein Legat von 800 «f>. 
Von dem Conferenzrath Professor G. H. Weber, Ritter, ein Capital von 
320 «F>, als Ucberschuß der von ihm zur Feier des Friedensfestcs 
gesammelten Beiträge. Zufolge einer von der Gesellschaft frei 
williger Armenftcunde d. d. 14. März 1814 ausgestellten Acte 
soll das Capital stets erhalten und der Zinsencrtrag nur dazu 
verwendet werden, daß jährlich am 16. Februar demjenigen Knaben 
der Freischule, welcher am besten schreibt, und demjenigen Mädchen 
der Arbeitsschule, welche die beste Spinnerin ist, jedem eine Prämie 
im Werthe von 6 38 ß gegeben wird. 
Von dem Advocat M. I. Schiff Hierselbst, laut seines Schreibens d. d. 
28. Fcbr. 1815 an die Gesellschaft, eine Schenkung von 1400 «^>.
	        
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