Full text: (1854)

168 Oeffcntliche Einrichtungen und Institute re. 
Die Meißner'sche Stiftung, 
von der Dcmoiselle D. S. Meißner 1772. Vermögen 2080 «P, unter 
Administration des Magistrats. Zum Zinsengenuß. 
Die Schenkung von I. B. Petersen, 
hiesigem Bürger und Uhrmacher 1772, von 480 «$, zum Zinsengenuß. 
Unter Administration der Zuraten an der St. Nicolaikirche. 
1). Vermächtnisse und Schenkungen an die Armenanstalt. 
Von dem hiesigen Rathsapotheker 6. Christian!, nach seinem Testamente 
6. <1. 18. December 1703: 
1) Eine jährliche Rente von 6 38 ß. 
2) Ein Capital von 160 ■*$> zur Errichtung einer, von der damaligen 
Krankencommission vorgeschlagenen, Krankenanstalt, welches 1822 
durch Zinseszinsen zu 443 84 ß angewachsen war. 
3) Die jährlichen „Auskünfte" von einem Capital von 800 „zur 
Verhütung des gänzlichen Verarmens solcher ganz unläugbar 
arbeitsamer Personen oder Familien, die besondere Unglücksfälle 
betroffen, oder die, so sonderlich ohne eigene Schuld in Gefahr 
zu verarmen kämen, wo möglich so weit auszuhelfen, daß sie wieder 
Brod verdienen können." Die Armcnvorstcher haben die zu unter 
stützenden Personen in Vorschlag zu bringen. 
4) Ein Capital von 200 wovon die Zinsen bestimmt sind: Prämien 
von 2 oder einem Schaustück dieses Werthes an die Pflege- 
eltern solcher von der Armenanstalt in die Kost verdungener 
Kinder zu geben, welche die Administratoren der Stiftung bei der 
Confirmation „als religiöse, gesittete nnd arbeitsame« Menschen 
anerkennen. Ein etwaniger Ueberschuß wird zur Belohnung des 
Fleißes der Lehr- und Arbeitsschülcr verwendet. 
Administrator: const. Hcbungsbeamte H. Jansen. 
Von der Frau Henningsen, geb. Steffens, nach ihrem Testamente 6. d. 
4. April 1797, ein Legat von 160 «F>. 
Von dem hiesigen Schuhmachermeistcr Mohr ein Legat von 160 
Von dem Studiosus Schramm ein Legat von 480 «$>. 
Von der Frau Musaeus ein Legat von 160 
Von der Frau Voß ein Legat von >60 «$. 
Von dem hiesigen Kaufmann I. E. A. Möller, nach seinem Testamente 
d. d. 23. Fcbr. 1799, ein Legat von 400 «A. 
Von dem Justizrath G. H. Hudemann Hierselbst, nach seinem Testamente 
d. d. 23. Febr. 1806, ein Vermächtnis von 333 32 ß, 
wovon nur die Zinsen gebraucht werden dürfen. 
Von I. H. Wilms und deffen Ehefrau A. C. geb. Wilms Hierselbst, 
nach ihrem Testamente d. d. 16. Nov. 1804, und 12. Aug. 1806,
	        
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