Full text: (1854)

O öffentliche Einrichtungen und Institute re. 167 
Vermächtnisse und Schenkungen welche der Armen 
anstalt gehören, 
a. in soweit sie ihr nach dem Beschluffe des Stadtconsistoriums vom 
10. März 1795 überwiesen worden. 
Die Stadtwaisencaffe 
bestehend aus 1680 ■>$>. Die Verwaltung der Capitalien hat der Magistrat, 
Zinsen werden jährlich an die Armenanstalt abgeliefert. 
Der aufgehobenen Currende 
Fond, welcher aus einer Koppel auf dem Papenkamp, welche jetzt jährlich 
31 «$> 77 ß Pacht einträgt, aus 1173 42 ß Capitalien 
und aus einer jährlichen von dem Justizrath I. W. Pauli zu 
Oevclgönne geschenkten Rente von 32 besteht. Dafür ist die 
Armenanstalt verbunden, aus den Armenschülern einige Knaben 
auszuwählen und mit anständiger Kleidung zu versehen, um das 
Singen bei den öffentlichen Andachten, bei Trauungen, bei Be 
erdigung der Landleichen, so wie andere kleine Kirchendienste zu 
verrichten. 
Die Spenden von Brod, Speck und Geld, 
welche ehemals am Charfrcitage durch die Inspektoren und Zuraten der 
St. Nicolaikirche gemacht worden, und wozu die Stadtkämmerei 
das Brod, die Kirche das Ucbrige hergab, verwandelt in eine jähr 
liche Abgabe an die Armcnanstalt: von der Kirche 66 «L> 55 ß, 
von der Stadtkämmerei den Preisbetrag zweier Tonnen Roggen. 
Aus einer Spende der St. Nicolaikirche, 
welche ehemals jeden Weihnachtsabend durch die Kirchenjuraten an die 
Armen gemacht worden, jährlich 43 «F> 77 ß. 
Aus der Grotheim'schen Stiftung 
vom hiesigen Rathshcrrn M. A. Grotheim aus dem I7ten Jahrhundert, 
unter Administration des Magistrats, jährlich 36 «F> 52 ß. 
Aus der Blome-Seedorfschen Stiftung, 
aus dem I7ten Jahrhundert, unter Administration des Magistrats, jährlich 
23 4> 45 ß. 
Aus der Stiftung der Landräthin Anna Pogwisch, 
durch die Stadtkämmerei jährlich 18 15 ß. 
Die Koese'sche Stiftung, 
vom hiesigen Profeffor F. Kocse 1766. Vermögen 800 «^>, unter Ad 
ministration des Magistrats. Zum Zinsengenuß.
	        
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