Full text: (1854)

166 Oeffcntliche Einrichtungen und Institute re. 
Verbindung stehen solle. Vermögen 3206 «F>. Verwendung der 
Zinsen jährlich zur besseren Erziehung ehelich geborener verwaister 
Kinder von Kieler Einwohnern. 
Administration: Senator Eilcrs und Ö.-G.-Advocat A. Schmidt. 
Die Stahl'sche Stiftung 
zur Verhütung des Begrabcns von Scheintodten, von der Frau Etats- 
räthin Stahl, geb. Brauer 1822. Bestehend in einem für 4000 «P 
erbauten Lcichenhause mit Zubehör, und in einem Capital von 
800 wovon die Zinsen zur Unterhaltung desselben bestimmt sind. 
Administration: die Kirchenjuraten Arp und P. Thomsen. 
Das Vermächtniß von I. H. Wilms 
und seiner Ehefrau an das Krankenhaus in der Vorstadt, 3008 bc, 
tragend, wovon die Zinsen zur Verpflegung armer Kranken be 
stimmt sind. 
Das Fock'sche Legat 
wurde zum Andenken des 50jährigen Amtsjubilä'ums des Herrn Eonststorial- 
rath, Kirchcnprobst und Hauptpastor vr. Fock, Ritter vom Danne- 
brog, am 25. August 1829 gestiftet. Stifter des Legats sind 
die beiden Dcputirtcn-Bürger-Eollegicn, welche durch Sammlung 
eine Summe zusammen brachten, welche nach Abzug der Kosten für 
einen silbernen vicrarmigcn Leuchter, der dem Jubilar verehrt wurde, 
093 «F> 32 ß betrug, wozu der Kammcrherr S. L. v. Schmettau 
noch eine Verschreibung von 160 «f 1 , nach seinem Tode zahlbar, 
fügte. Die Zinsen von diesen 693 32 ß sollen alljährlich, 
■ wo möglich am 25. August, an eine bedürftige bürgerliche Familie 
gegeben, die Zinsen der 160 aber an eine hiesige Wittwe ver 
theilt werden. 
Stipendium Harmsianum. 
Zum Andenken an die 25jährige Jubelfeier des Hauptpastors vr. Harms 
als Prediger in Kiel durch freiwillige Subscription 1841 gestiftet. 
Capital 8000 *f. Verwendung der jährlichen Zinsen zu einem 
Reisestipendium für einen Theologen. 
Administration: der jedesmalige Hauptpastor, der jedesmalige Decan der 
theologischen Facultät, und die Gencralsuperintendenten in Schleswig 
und Holstein, abwechselnd. Eassircr: Kaufmann A. E. Brauer. 
Das Stör'sche Legat. 
Johannes Stör vermachte 1680 mehrere Ländereien an die hiesigen Pre 
diger, welche jährlich einen Theil des Ertrages genießen; der Ueber- 
schuß wird seit 1826 ans Stadtkloster abgeliefert. 
Administration: Hauptpastor Hasselmann.
	        
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