Full text: Zwey Reden, gehalten in den Versammlungen der vier vereinigten Freymäurerlogen in Hamburg

^Hch habe mir die Erlaubniß erbeten, zu 
^ Ihnen zu reden. Nicht aus Eitelkeit, 
dazu kenne ich Sie und mich zu sehr. 
Zwar ist mein Herz gegen Ihren Beyfall, meine 
Brüder, nicht gleichgültig. Ich fühle, wie wahr 
der Gedanke des größten deutschen Dichters ist: 
„Reizvoll klinget des Ruhms lockender Silbcrton 
„In das schlagende Herz, und die Unsterblichkeit 
7,Ist rin grosser Gedanke, 
„Ist des Schweisscs der Edlen werth! 
Aber der heisse Wunsch, Ihrer werth zu seyn, ist 
nur der erste Schritt auf der grossen Bahn, die ich 
durchzulanfen habe. Das fühl ich auch. 
Freylich habe ich von Ihrer Kritik vieles zu fürch 
ten. Aber der Jüngling, der nur wenige Snmden 
den Wissenschaften widmen kann, „und dems doch 
„zu heiß wird, daß fein Name noch unerhöht mit 
„der grossen Fluth fleußt,,, der Freund, dcrBrur 
dxr — darf der von Ihnen nicht Nachsicht hof 
fen? — — — 
A 3 Dis
	        

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