Vorwort. 
früh g« 
licherseits seine Befriedigung gefundem^!Ju Preußen reichen die bezüglichen Be- 
Vorgänge deß 
GemeindelexikonS. 
strebungen bis an den Anfang dieses Jahrhunderts zurück; sie haben auch auf 
Grund ministerieller Anordnung zur Herstellung einer Anzahl von topographisch 
statistischen Handbüchern, Bezirksbeschreibungen, Ortschaftsverzeichnissen u. s. w. 
der einzelnen Landestheile geführt; doch waren diese Beschreibungen nach ihrer An 
lage, Ausführung und der Zeit ihrer Herstellung wesentlich von einander verschieden. 
Grade deshalb trat mehr und mehr das Bedürfniß nach dem Besitze eines für den 
ganzen Staat gleichmäßig angelegten Ortschaftsverzeichnisses hervor. 
Auf Anregung Preußens beschäftigte sich auch die im Jahre 1370 zu Berlin 
tagende „Kommission zur weiteren Ausbildung der Statistik des Zollvereins" mit 
dieser Frage und äußerte sich über dieselbe gutachtlich. Der Bundesrath des Zoll 
vereines bezw. des Deutschen Reiches ordnete darauf hin durch seine Beschlüsse 
vom 23. Mai 1370 und 7. Dezember 1371 die Veröffentlichung von Verzeich 
nissen der in den einzelnen Staaten des Deutschen Reiches bezw. Zollvereines vor 
handenen Gemeinden und zu diesen gehörigen, besonders benannten Wohnplätze 
an. Fast sämmtliche deutsche Bundesstaaten haben hiernach auf Grund der Volks 
zählung vom I. Dezember 1371 Ortschaftsverzeichnisse bis zum Jahre 137 ; 
veröffentlicht. Von Preußen geschah dies in dem vom Königlichen statistischen Bureau 
herausgegebenen, 137 ; und 1374 in elf Provinzialhcsten erschienenen Werke „Die 
Gemeinden und Gutsbezirke des preußischen Staates," dem sogenannten „Gemeinde 
lexikon." Da dieses Werk inzwischen aber in mehreren Theilen seines Inhaltes 
veraltet, während der letzten Jahre auch wiederholt das Bedürfniß nach einer 
Neubearbeitung des Gemeindelcxikons laut geworden war, ist eine solche nun 
mehr auf Grund des Ergebnisses der Materialien der Volkszählung vom l. De 
zember 1335 erfolgt; das vorliegende Heft ist ein Theil dieser neuen Veröffentlichung. 
Über den der Ausarbeitung des Werkes zu Grunde zu legenden Plan ist 
vorher die statistische Zentralkommission gutachtlich gehört worden. 
Die neue Ausgabe des „Gemeindelexikons" erscheint, wie die ältere, in Inhalt u,»> ¡mm-c 
Provinzialheften; der Stadtkreis Berlin und die Provinz Brandenburg sind G-m-indeNxilont. 
hierbei zu einem Hefte vereinigt. Was die äußere Anordnung anlangt, so sind 
die Gemeindeeinheite», und zwar zunächst die Städte, dann die Landgemeinden 
und zuletzt die Gutsbezirke, kreisweise alphabetisch geordnet, die Kreise jeder
	        

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