IX
In Folge der durch das Gesetz vom I I. Februar 1888 veränderten Landwehr-
Bezirkseintheilung kommt die bisherige Eintheilung in Landwehr-Regimenter und
Bataillone in Fortfall und treten an Stelle derselben die den Infanterie-Brigaden rc.
direkt unterstellten Landwehr-Bataillonsbezirke, welche lediglich nach dem Sitze ihres
Bezirkskommandos benannt werden.
Die Spalte 10 für die Polizeibezirke (Städtische Bezirke, Hardesvogteien,
Kirchspielvogteien, gutsobrigkeitliche Güter, adlige Güter, Kanzleigüter, oktroyirte
Köge u. s. w.) enthält für die Provinz Schleswig-Holstein auf den Seiten 2 bis
128 auch die Namen derjenigen Städte, welche eigene Polizeibezirke bilden.
Zur deutlicheren Bezeichnung einzelner Gemeindeeinheiten ist deren topo
graphische Bezeichnung, soweit eine solche der Unterscheidung wegen üblich ist,
dem Namen angefügt worden; als derartige Zusätze kommen in Frage: Fiskalisch,
Herrschaftlich, Klösterlich, Königlich, Schloß, Schloß und Freigrund.
Im Register des Heftes Provinz Schleswig-Holstein sind Ortsnamen mit
folgenden Vorsetzwörtern doppelt aufgeführt: Alt, Alte, Alter, Am, An der. Auf
dem, Auf der, Bei, Bei den, Bei der. Beim, Dänisch, Deutsch, Groß, Große,
Großer, Hinter, Hinterm, Hinterste, Hoch, Im, In der, Klein, Kleine, Kleiner,
Lang, Mittelste, Mittelster, Neu, Neue, Neuer, Nieder, Nord, Ober, Oberste,
Oberste und unterste, Oberster, Ost, Süd, Unter, Unterster, Border.
Berlin, im Juli 1888.
Königliches statistisches Hureau.
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