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Provinz selbst aber durchlaufend uummerirt. Innerhalb der Kreise werden die 
Städte u. s. w. nach den, Anfangsbuchstaben des Stamm- bezw. Vorsetzwortes 
aufgeführt. Die zu den einzelnen Gemeinden oder Gutsbezirken gehörigen Wohn- 
plätze sind — mit Ausnahme jedoch desjenigen, nach welchem die Gemeindeeinheit 
benannt ist — am Fuße der Seiten unter der Nummer der Gemeinde, mit An 
gabe der Zahl ihrer Wohngebäude und Einwohner, in alphabetischer Ordnung 
nachgewiesen. Auch unbewohnte Forstbezirke, Moore u. s. w. sind in das 
alphabetische Verzeichniß der Gemeindeverbände aufgenommen worden. Die topo 
graphische Bezeichnung ist nur bei unbewohnten Gutsbezirken und Forstbezirken 
dem Namen hinzugefügt worden, ebenso dort, wo ihre Angabe zur Unter 
scheidung gleichnamiger Gemeinden u. s. w. zu dienen hatte. 
Der Inhalt des tabellarischen Theiles bedarf im Einzelnen noch folgender 
Erläuterungen: 
1. Die Flächenangaben beruhen auf den Ergebnissen der Ermittelung der 
landwirthschaftlichen Bodenbenutzung. Unter Ackerland sind die Gärten, unter 
Wiesen das Marschland nicht einbegriffen. 
2. Jede Gemeindeeinheit, auch die unbewohnte, ist wenigstens als ein 
Wohnplatz gezählt worden. 
3. Außer den eigentlichen Wohngebäuden sind die am Zählungstage be 
wohnt gewesenen, aber nicht gewöhnlich oder hauptsächlich zu Wohnzwecken 
dienenden Gebäude, z. B. Theater, Museen, Bahnhöfe, Thürme, Schulen, 
Magazine u. s. w., sowie Schiffe, Flöße, Baracken, Hütten, Buden, Zelte, 
Wagen u. s. w. am Fuße der Seiten anmerkungsweise nachgewiesen. 
4. Bei der Gruppirung der Bezeichnungen des Religionsbekenntnisses sind 
zu den Evangelischen alle Personen gezählt worden, welche sich als evangelisch, 
unirt, protestantisch, lutherisch (auch alt- und separirt-lutherisch) und reformirt 
(auch alt-, deutsch-, französisch-reformirt) bezeichnet hatten; zu den Katholiken 
sind die Römischkatholischen und die Angehörigen der griechischkatholischen Kirchen, 
zu den sonstigen Christen die Herrnhuter (Brüdergemeinde), Anhänger der 
apostolischen Kirche (Jrvingianer), Baptisten, Wiedertäufer, Mennoniten, Presby 
terianer, Methodisten, Quäker, Angehörige der freien schottischen Kirche und der 
englischen Hochkirche, Mormonen, Dissidenten, Unitarier, Mitglieder freier Ge 
meinden und Christkatholiken gezählt worden. 
5. Die Grundsteuer-Reinerträge weichen in einzelnen Fällen von dem Er 
gebnisse der ursprünglichen Feststellung ab, da sie dort, wo Veränderungen in 
der Flächenabgrenzung oder Neubildungen von Gemeinden und Gutsbezirken in 
zwischen stattgefunden hatten, neu berechnet werden mußten. 
6 . Die Angabe des Amtsbezirkes u. s. w., Standesamtes und Kirchspieles ist 
auf Grund der neuesten zur amtlichen Kenntniß des Königlichen statistischen 
Bureaus gelangten Veränderungen festgestellt und danach noch einer besonderen 
Prüfung durch die Königlichen Landrathsämter unterzogen worden. Wo einzelne 
Wohnplätze zu anderen Kirchspielorten gehören als die Hauptgemeinde, sind die 
Namen aller dieser Kirchspielorte aufgeführt und durch ein Komma von einander
	        

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