Full text: Adreßbuch der Stadt Kiel für 1877, mit alphabetischem Straßen- und Häuserverzeichniß, einem nach Kataster-Nummern geordneten Verzeichniß sämmtlicher Gebäude nebst deren gegenwärtigen Versicherungs-Summen, und einigen gemeinnützigen Nachrichten, sowie einem Anhang mit empfehlenden Anzeigen. (1877)

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Th. Hess, 
General-Agentur 
der 
Jeuer-Dersicherungs-Gesellschaft 
„Deutscher Phönix“ 
und der 
Frankfurter Lebcns-Versicherungs-Gesellslh äst. 
Liei, 
Vorstadt Nr. 29. 
Der „Deutsche Phönix" versichert gegen Feuerschaden Gebäude, 
Mobilien, Waaren, Fabrik-Geräthschaften, Geräthschaften, Getreide, Vieh 
und landwirthschaftliche Gegenstände jeder Art zu möglichst billigen und 
festen Prämien, so daß unter keinen Umständen Nachzahlungen zu leisten sind. 
Bei Gebäude-Versicherungen ist den Hypothekar-Gläubigern voll 
kommenste Sicherheit gewährt. 
Die Prämien sind fest, bei welchen niemals Nachzahlung stattfindet. 
Die Lebens-Bersicherungs-Gesellschaft 
übernimmt gegen feste und mäßige Prämie: 
1. Lebens-Versicherungen, 
wo bei dem Tode des Versicherten ein vorher bestimmtes Capital ausbezahlt 
oder einer namhaften Person eine Rente zugesichert wird. 
2. Leibrenten-, Pensions-Versicherungen, Alters-Versorgung und 
Sparkassen-Versichcrungen. 
Während ad 1 von denjenigen Versicherungen die Rede ist, deren 
Zahlung durch den Tod des Versicherten bedingt ist und welche vornehm 
lich die Versorgung der Hinterbliebenen zum Zweck haben, behandelt der 
gegenwärtige Prospect diejenigen Versicherungen, deren hauptsächlichster 
Zweck die Versorgung des Versicherten selbst bei seinen eigenen Leb 
zeiten ist. 
3. Ausstattungs-Versicherungen. 
Nächst der eigentlichen Lebens-Versicherung ist nämlich die Ausstat 
tungs-Versicherung am meisten dazu berufen, das Wohl der Familie dauernd 
zu begründen und den Sinn für Ordnung und Sparsamkeit zu befestigen. 
Tie Ausstattungs-Versicherung sichert dem Kinde die einstige selbstständige 
Existenz und die Mittel zur Begründung einer eigenen Familie; sie giebt 
den Eltern und Vormündern das beruhigendste Gefühl der Pflichterfüllung 
und überhebt sie der Besorgniß für ihre Kinder und Pflegebefohlenen.
	        

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