Full text: (1852)

— Empfehlender Anzeiger. 
ierapinm. 
Ein Mittel, welches seine ausgezeichnete Wirkung in den meisten 
Formen von Brnstkrankheit schon lange bewährt hat, wird nicht allein 
als Linderungsmittel in den angegebenen Krankheiten, sondern auch 
als Heilmittel derselben mit besonderem Erfolge von vielen Aerzten 
schon lange viel und gern angewandt. ES paßt namentlich besonders 
bei den so quälenden krampfhaften Reizungen des Kehlkopfs, der 
Luftröhre und der Lungen, daher auch im Keichhusten, wirkt beruhi 
gend auf das Nervensystem, befördert die Lösung des Schleims und 
mildert die Schärfe desselben. Durch seine mild nährenden und 
stärkenden Bestandtheile kräftigt es in Zehrungskrankheiten und stärkt 
bei Lungenzchrungen die durch langwährenden Husten angegriffenen 
Brustorgane, selbst da, wo die Gefahr der Lungenschwindsucht schon 
sehr droht und zeigt sich sehr bald als eine wahre Wohlthat für 
den Kranken. 
Das Serapium ist von der hiesigen Sanitätsbehörde und von 
vielen berühmten Chemikern verschiedener Länder untersucht und seinen 
Bestandtheilen nach, als aus durchaus unschädlichen, jedenfalls 
aber der Gesundheit nützlichen Substanzen bereitet, bestätigt 
worden. 
Es verdient gewiß die Aufmerksamkeit der Leidenden und muß 
denselben auch eine trostreiche Beruhigung gewähren, zu erfahren, 
daß in allen Gegenden, wo das Serapium eingeführt worden, das 
selbe großen Beifall findet, und Viele ihrer Leidensgefährten durch 
dieses Mittel von ihren Brustleidcn befreit sind. 
Von vielen Seiten ist schon der Versuch gemacht, meinen Saft 
nachzumachen und namentlich durch das Aeußcre desselben das Pu 
blikum zu täuschen, ich erlaube mir daher darauf aufmerksam zu 
machen, daß mein Serapium nur echt bei den bekannt gemachten 
Herren Commisstonairen zu bekommen ist. 
Kiel, im December 1851 
Th. Hess.
	        
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