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Guth Satrupholm, dass scy vor lind nach Moritz von Ah!fehlen Absterben zu seinen Händen
empfangen und biss daher in guter Verwaltung gehabt, im Guthe Satrupholm einbringen, und
so damit gemelte Klägern friedlichen, hat dass seine Masse. IVo aber Klägern damit nicht
friedlich, alss dann soll Benedix von Ahlfeldt 11 von seinen Freunden zu
sich nehmen, d) er selbst der 12 seyn, und unter seinem Eyde nach auss-
gang der ersten 6 Wochen und 3 Tage als die Mit Erben dass Inven
tar ium nicht vor genugsahm befinden werden, alles wass er wie gehöret
am Guth Satrupholm empf an gen und bisshero verwaltet und g ebraucht,
gleicher gestalt den gedachten Klägern und Mit Erben im Guthe Satrup
holm, wie gemelt, gleichfalss einbringen, und alssdann ferner denselben ge
dachten MitErben davon allenthalben gebührliche, standhaffte und aufrichtige rechenschafft
thun.e) Wann solches geschehen so soll toie gedacht, der Beklagter sampt Thomas Sturen
ein Jeder einen Brudertheil und dann Ehrn Johann Bantzau und Thomass Seesteden alss
Klägern anstatt ihrer Frauen ein Schwestertheil an gemelten Gütern zu gemessen haben, und
sich durch die Freundei) wie in diesem Fürstenthumb Schlesswig und nach den dänischen
Rechten gebräuchlich derowegen entscheiden lassen und sollen die Erben allerseits ein Jeder
nach seinem Antheil die beweissliche Schulden, g) damit die Erbschafft beschweret, dazu Sie
von Rechtswegen zu antworten, zu bezahlen schuldig seyn, und soll Thomas Sturen die
angezogene Verlassung vermöge eines Brieffes des Datum stehet Ao. 1550 und im dritten
Jahr Montags nach unserer lieben Frauen Tag, zu Lutein Annunciationis Mariae unschädlich
seyn. Alless von Rechtswegen. Dessen zu Uhrkundt haben wir Christian etc. Gegeben zu
Flenssburg Freytags nach Bartholomei Ao. 1557. — d) e) f) g)
d) Hilf von seinen Freunden zu sich nehmen. Diess ist der KionsEyd, und
heist mit 12 (11) seiner nechsten angebohrnen Freunde schweren, item nota, dass die
Erbschafft und deren Inventaria andern mit 12 Mann Eyden eingebracht, yide cap. 16
hiijus libr. So gehet demnach der HauptEyd also: Ich B. V. A. schwere einen Eyd
zu Gott (nunc addunt und auff sein H. Evangelium ) dass Ich Alles, wass Ich am
Guth Satrupholm habe empfangen, und anhero verwaltet und gebraucht in dem be
schriebenen Übergebenen lnventario habe eingebracht. So IVahr mir Gott Helff; die
11 Freunde aber schweren in solcher Form: B. V. A. Schwert recht, und nicht unrecht,
so wahr Helff mir Gott. Vid. supra in praef. et cap. 1 in fin.
e) Rechenschafft thun. Nota, dass er auch nach dem beschworenen lnventario,
dadurch dass Er dass Haupt guth eingebracht hat, von allen Früchten und Hebungen,
so er gehoben oder durch einen ßeissigen Haussvaier gehoben werden können, muss
richtig Rechnung thun, dieselbe zur Theilung einbringen oder bezahlen.
f) Durch die Freunde. Nota, Obschon im Lowbucli im 16 cap. libr. I. gesagt
wird, dass unter Schwestern und Brüdern die sampt Freunde theilen sollen, dass doch
solches auch unter allen Erben in der Seitlinie statt habe.
g) Die beweissliche Schulden. Sach dem 26 cap. dieses 1. Buchs. Sehmen sich
die nachgelatene Freunde des Erbes an, So gelten und bezahlen Sie alle Schuld, darumb
gemahnet wirdt. —

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