Jänner osl. ftartmonat
Ocdcnk tage.
Setze tzin in Sötte; Namen,
Greif dein Werk mit frcudcn an,
friitze säe deinen Samen,
wa; getan ist, ist getan.
Spitta.
1. 1854. Erste Telegraphenverbin
dung in Schlesw.-Holstein
eingerichtet.
1891. Das Deutsche Reich über
nimmt Ostafrika in seine
Verwaltung,
1891. Inkrafttreten der Alters-
u. Jnvalid.-Versicherung.
1900. Inkrafttreten des Bürger
lichen Gesetzbuches.
5. 1829. Johann Meper, Dichter,
in Wilster geb.
7. 785. Wittekind, Herzog der
Sachsen, getauft.
9. 1823. Fr. v. Esmarch, Erfinder
der unblutigen Operation,
Gründer der Samariter
kurse, in Tönning geb.
10., 11. 1851. Die Landesversamm
lung in Kiel unterwirft
sich auf „König!. Wort"
wieder Dänemark.
10., 11., 12. 1871. Schlacht bei Le
Mans.
14. 1880. Herzog Friedrich VIII. üon
Schleswig - Holstein in
Wiesbaden gest.
15., 1b., 17. 1871. Schlacht an der
Lisaine.
18. 1701. Preußen wird Königreich.
1871. Wilhelm I. wird in Ver
sailles z. Deutschen Kaiser
ausgerufen.
20. 1839. Christ. Jensen. Gründer
d. Breklumer Mission, geb.
1899. Die erste deutschsprechende
Guttemplerloge in Flens
burg gegründet.
24. 1807. Schleswig - Holstein, in
Preußen einverleibt, hul
digt Wilhelm I. auf dem
Kieler Schloß.
27. 1859. Wilhelm II., Teutscher
Kaiser, in Berlin geb.
29. 1800. Ernst Moritz Arndt gest.
Aus alten Cöronifeen.
Im Jahre 1638 war der Winter ziemlich ge
linde, Frühjahr und Sommer ivarcn gut, aber
trocken. Die Feldfrüchte gerieten ziemlich wohl.
Der Herbst war aber feucht und regnerisch. In
Holstein und Dithmarschen ivütete im Herbst eine
epidemische Krankheit, an der aber nur wenige
starben. In Eiderstedt forderten die Sprenkeln
viele Opfer. . In diesem Jahre kamen infolge der
Kriege die Wölfe nach Holstein und verbreiteten
sich im folgenden Jahre in Dithmarschen, wo sie
viel Schaden verursachten. — 1639 war der Winter
wieder sehr gelinde und das Frühjahr so schön,
daß schon im Februar die Gartcnbäume Knospen
zeigten. In Lübeck wütete die Pest und breitete
sich bald in Schleswig und Holstein aus, wo sie
in Tondern 600 und in dem Dorfe Ahrensfelde
(Kirchspiel Woldenhorn) 24 Opfer forderte. Am
21. August richteten heftiger Sturm und starker
Regen die Saat ans dem Felde so übel zu, daß
größtenteils nur Spreu und Stroh übrig blieb.
Das Korn, das in der Wilstermarsch auf dem
Anßendeiche stand, trieb weg, und an etlichen Orten,
so in Pellworm, ward großer Schaden an den
Deichen angerichtet. In dem Dorfe Brickeln in
Dithmarschen sing man einen Hecht, der 6 Fuß
lang war. — 1642 wurden in Dithmarschen viele
Sledenfohrt.
De Böm, de holt mit stiwe Arms
Den dicken Snee. De Flocken weiht.
Mit Mark nn Mark un groten Lärm
En Kreientog int Holt sick sleiht.
Klingling, klingling! Dat geiht so sacht,
De lange Lin in beide Hann,
So führt wie uns nt Tid un Dag
In. ivide witte Märkenlann.
Hermann Claudius.

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