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Dem üeutscbcn Bauern.
Kein schöner Bild in weiter Welt
O haltet eure Scholle wert.
Und unterm Himmelsbogen,
Und bleibt ihm treu, dem Lande.
Als wenn auf wohlbestelltem Feld
Der üble Dunst der Städte zehrt
Die goldnen Saaten wogen.
Und lockert alle Bande.
Kein Wappenzeichen hehr und licht,
Keucht auch in Arbeit eure Brust,
Der Pflugschar gleich zu schauen.
Sie stählt und gibt euch Dauer.
Kein höher Amt als treu und schlicht
Ein jeder sei sich des bewußt:
Der Väter Land zu bauen.
Ich bin ein deutscher Bauer!
Das Land, das einst in wildem Wut
Und wer da naht mit List und Trug
Die Ahnen uns erstritten.
Und schielt nach eurem Eigen,
Das Land, für das mit unserm Blut
Dem lafjt die Faust, die lenkt den Pflug,
Gekämpft wir und gelitten.
Die Wege gründlich zeigen.
Das birgt des Staates Kraft und Ruhm
„Ein freier Wann auf deutschem Grund!"
Und spendet stetig Segen.
Wacht euch den Spruch zu Ruhe!
Das ist ein uralt Heiligtum,
Schließt fester euch in ernster Stund
Heil allen, die es pflegen!
Ium Schuhe und zum Truhe!
Für Freiheit, Heimat, Hof und Herd
Die Herzen haltet offen.
Des Landmanns Pflug, des Landmanns
Bleibt unser bestes Hoffen. sSchwert
m Weist von Euch was zersetzend naht,
Bedächtig prüft das Reue —
Dann bleibt bestehn
in Wort und Tat
Die alte deutsche Treue.
Wallhcr Schulte ooi» Brühl.
—sj&g;
Bauernfaust und Vauerngeist,
Ob auch selten man sie preist,
Sind des Staates Quell und Wacht,
Sind die Sieger in der Schlacht,
Wohl dem Staat, der das bedacht!
H. Eohnrey.
IS
FR

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