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Herzogs Friedrich Ferdinand von
Schleswig-Holstein - Sonderburg-Glücksburg;
Luise Sophie, geb. 8. April 1866,
Gemahlin des Prinzen Joachim Karl Wilhelm
Friedrich Leopold von Preußen.
^ Jüngere Linie (Sonderbnrg-Glücksburg).
Friedrich Ferdinand Georg Christian
Karl Wilhelm, Herzog zu Schleswig-Holstcin-
Sonderbnrg-Glücksburg, geb. 12. Oktober
1855, folgte am 27. November 1885
seinem Vater, dem Herzog Friedrich,
vermählt nui 19. März 1885 mit Karo-
line Mathilde zu Schleswig-Holstein-
Sonderburg - Augusteuburg, geb. 25. Ja
nuar 1860.
Kindern
Viktoria Adelheid Helene Luise Ma
rie Friederike, geb. 31. Dezember 1885,
Gemahlin des Herzogs von Sachsen-Koburg-
Gotha; Alexandra Viktoria Auguste
Leopoldiue Charlotte, geb. 21. April 1887,
verheiratet mit Prinz August Wilhelm von
Preußen; Helena Adelheid Viktoria Marie,
geb. 1. Juni 1888, verheiratet mit dem
Prinzen Harald von Dänemark; Adelheid
Luise, geb. 19. Oktober 1889, verheiratet
mit Friedrich Gras von Solms - Baruth;
Wilhelm Friedrich Christian Günther
Albert Adolf Georg, geb. 23. August 1891;
Viktoria Irene Adelheid Augusta Alberta
Feodora Karoline Mathilde, geb. 11.
Mai 1894.
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wclirunüschau.
Für die Zeit vom August 1913 bis August 1914.
Von Ernst Evers.
Wenn ich die Feder ansetze, uin die Welt
rundschau für den Kalender zu schreiben,
dann will mir's so vorkommen, als ob ich
es so machen müßte, wie es einst der alte
Wandsbcker Bote Matthias Claudius ge
macht hat. Als derselbe so nach und nach
ein berühmter Mann geworden war, kamen
mancherlei Leute zu ihm, um ihn zu besuchen
und seine Meinung zu hören, über Ver
gangenheit, Gegenwart und Zukunft. Als
uun solch ein Zeitungsschreiber und Ka
lendermacher bei ihm vorfuhr, trat der Bote
un den Wagen, lüftete die Zipfelmütze,
machte seine Verbeugung, winkte dem Frem
den mit der Hand und führte ihn —
wiederum mit einer stuinmen Verbeugung
— nicht ins Haus, sondern auf die Wiese,
welche hinter dem Garten lag. Dort weide
ten die beiden Kühe des Wandsbeker Boten.
Dieser tritt — wiederum schweigend —
an eine derselben heran, streichelt sie und
schlägt ihr mit der Zipfelmütze all die
lästigen Fliegen vom Rücken; dann geleitet
er den Fremden wieder zum Wagen, nötigte
thu mit einer stummen Verbeugung einzu
steigen und entläßt ihn, indem er seine
Mütze lüftet. Als ihm deswegen seine
Hausfrau, die treffliche Rebekka, ernste Vor-
Haltungen macht, antwortete lächelnd der
Bote: „Es ist recht so, — und ich meine,
wenn der Mann es zu Papier bringt, dann
wird es sich gut ausnehmen."
Ich glaub's auch, daß der alte Bote
uns Zeitungsschreibern und Kalendermachern
mit seinem stillen Tun einen guten Rat
gegeben hat: Solch eine Kuh ist das nütz-
lichste Haustier und ist ein Schatz fürs
Haus. Es gibt aber noch andere Schätze
fürs Haus: ich nenne als solche ,/Milch
kühe", die uns dasjenige dareichen, was uns
erquickt, stärkt und gesund erhält, die alte
deutsche Treue, die Einfachheit der Sitte,
die Zufriedenheit der Herzen, den festen
christlichen Glauben, das kindliche Gott-
vertrauen, die herzliche Bruderliebe, die
fröhliche Ewigkeitshoffnung. Nun kommen
die Scharen der Brummer, welche wütend
sind über die „verfluchte Zufriedenheit", die
Schiveißfliegen, welche mit ihrem Gift alles
Edle töten, und all das andere Getier, das

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