Die Hoffnung ist unser, der Ausgang Gottes!
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Nun schließen sich des Jaijres Pforten,
Und leise sinkt die Nacht herab;
2um greife ist das Kind geworden,
Die Blütenflur zum öden Brav.
Und fragend rauscht zur Jahreswende
Manch Rätselspiel im Erdental,
Ob nicht bald alle Not zu Ende,
verstummt nicht all’ die herbe Qual.
Da, horch, zu mitternächt'ger Stunde
wie Donnerhall der glockenfchlag
verkündet mit prophet'fchem Munde
Des neuen Jahres ersten Pag.
wie stch die Staubgebor'nen träumen
Des jungen Jahres 2auberbild!
wie wenn in maiengrünen Bäumen
2u Blüt’ und frucht die Knospe schwillt.
Und doch, wer zählt ste all, die Cränen,
Die nur ein einzig Jahr verschweigt?
wer kennt der Armut heimlich Sehnen,
Die Not, die still vorüberfchleicht?
wer hätte stände g'nug zu retten,
wenn Unglück laut um stilfe schreit?
wer kennt ste all, die Jammerstätten,
Da nie der freude Morgen matt?
So weiß ich an der Jahreswende
2um sterrn der Welt nur ein gebet:
0 führe alles du zu Ende,
wie es in deiner Weisheit steht l
2um Kämpfen gib uns neue Stärke,
Im leiden Erost nnd 2uverstcht,
Und tu das größte deiner Werke,
wenn einst dies müde Auge bricht'
Faul Ups.
3BE
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