Crntemonat
6ec1en klage.
1. 1845. Der in der Franzosenzeit
bewährtemannhafte Ober-
präsident v. Altona, Graf
C. D. v. Blücher gest.
3. 1492. Kolumbus segelt zur Ent-
dcckungJndiens (Amerika)
ab.
4. 1870. Gefecht bei Weißcnburg.
,5. 1901. Kaiserin Friedrich gest.
0. 1870. Schlachten bei Wörth u.
Spichern.
7. 1850. Das Laboratorium in
Rendsburg fliegt in die
Luft.
11. 1803. Herzog Ernst Günther
zu Schleswig-Holstein geb.
13. 1103. Gerold, Bischof und Er
bauer des Domes zu
Lübeck, in Bosau gest.
14. 1802. Prinz Heinrich von Preu
ßen geb.
1870. Schlacht bei Colombey.
15. 1320. Gerhard d. Große erhält
Schleswig, das nie wieder
mit Dänemark vereinigt
werden soll.
1740. Matth. Claudius, Dichter,
im Pastorat zu Reinseld
geb.
10. 1870. Schlachtb. Mars-la-Tour.
17. 1800. Hannover, Nassau. Kur-
hessen u. Frauksurt a. M.
werden in Preußen ein
verleibt.
18. 1830. Kaiser Franz Joseph l. geb.
1870. Schlacht bei Gravelolte.
23. 1800. Friede zwischen Preußen
und Oesterreich.
20. 1813. Schlacht an der Katzbach.
1848. Der Waffenstillstand von
Malmoe.
28 1749. Joh. Wolfg. Goethe geb.
30. 1870. Schlacht bei Beaumont.
31. 1870. Ltägige Schlacht bei Metz.
Das ist ein köstlich wallen,
Durchs hohe störn zu flehn,
wenn weit uni! breit die fclücr,
voll goldner Achten stehn,
Auf allen wegen blühen
Die vlumcn rot und blau,
Nach mildem Regen pranget
]n frischem grün die Au.
Diffffnbad).
Aus alten Chroniken.
hinweglaufen. Jin Februar dieses Jahres zogen
die Schweden mit Artillerie und Bagage auf dem
Eise über den kleinen Belt nach Fünen und von
da über Laaland und Falster nach Seeland. —
Vom Juni bis Oktober 1 (559 grassierte in Ripen
eine Seuche so heftig, daß sie über 900 Einwohner
wegraffte. Außerdem sielen noch mehrere Tausend
Landbewohner, welche aus den umliegenden Ort
schaften wegen der kriegerischen Grausamkeit der
Schweden dahin geflüchtet waren, dieser Seuche zum
Opfer. Es starben an dieser Seuche insbesondere
9 Ratsverwandte, so daß vom ganzen Magistrat
nur die beiden Bürgermeister und ein Ratsver-
wandter am Leben blieben. Am 30. November
trieb ein starker Sturm, der zwei Tage anhielt,
und mit Gewitter und Hagel verbunden war, das
Elbwasser so hoch auf, daß an vielen Orten be-
trächtlicher Schaden angerichtet wurde. — Im
Herbst des Jahres 1660 entstanden außerordentlich
heftige Sturmwinde, dergleichen sich keiner erinnern
konnte und die viel Zerstörung anrichteten. Be-
sonders am 16. November gab es einen starken
Sturm, der die Kirche aus Nordstrandischmoor
umwarf und die Spitze des Gardinger Kirchturms
abermals herabstürzte. Bei Hamburg ward das
ganze Land von dem hochausgetriebenen Wasser
überschwemmt, und auch dort litten die Häuser,
Kirchen und Türme vom Sturm großen Nachteil.
Im Jahre 1661 wirkte allzuviel Regen schädlich
auf das Gedeihen der Feldfrucht ein und trieb
So weer't, so ward dat ümmer sin:
De Ölen seit,
De Kinner nieiht,
De Lütten aiver heenist dat in.

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