Ostermonat
6eckenk1age.
1. 1815. Otto von Bismarck geb.
2. 1824. Peter Jensen, Muster
landwirt in Maasbüll, in
Ausacker geb.
3. 1794. Jakob Asmussen, erster
Direktor des Segeberger
Seminars, in Dammholm
geb.
5. 1849. Sieg schleswig-holsteini
scher Artillerie im Hafen
von Eckernsörde. Preußers
aufopferungsvoller Tod.
7. 1881. Kurt Johann Heinrich
Wichern, der Vater des
Rauhen Hauses, gest.
9. 1848. Kieler Turner und Stu
denten sechten bei Bau
gegen die Dänen.
10. 1838. Joh.Hinr. Fehrs, Dichter,
in Mühlenbarbek geb.
1871, Das Deutsche Reich über
nimmt die Marine des
Norddeutschen Bundes.
16. 1871. Die Reichsverfassung im
Reichstage angenommen.
1390. Durch Vertrag zu Kiel
wird Holstein aus immer
mit Schleswig vereinigt.
18. 1864. Düppeler Schanzen er
stürmt.
19. 1822. Carl Heinr. Theod. Zeise,
Dichter, in Altona geb.
20. 1557. Dr. Johann Bugenhagen,
der die Reformation in
Schleswig-Holstein durch
führte, gest.
23. 1848. Wraugel besiegt d. Dänen
bei Schleswig.
1849. Schlacht bei Kolding.
24. 1819. Klaus Groth, Dichter, in
Heide geb.
wie der Südwind pfeift,
In den Dornbusch greift,
Der vor unserm fenster sprießt,
wie der Regen stürzt,
Und den 6arten würzt,
Und den ersten früßling gießt.
D. D.UUencron.
Bus alten CßroniKen.
gerollt und zum Teil heruntergeworfen. Von der
Jakobi-Kirche löste sich ein ganzes Sparrwerk mit
den Schieferstcinen ab. Zwischen Hamburg und
Glückstadt wurden 11 Kirchtürme, worunter die
zu Glückstadt und Krempe sich befanden, zu Boden
geworfen. Ein gleiches Schicksal hatten die Kirch
türme zu Uetersen, Wedel, Rellingen, Kolmar und
der Glockenturm der Wewelsslether Kirche. Bei
der großen Springflut, welche dieser Sturm mit
sich brachte, stieg das Wasser in Hamburg höher,
als es 1634 der Fall gewesen war, wodurch in
Packhäuflrn, Krämerbuden, Kellern und Gewölben,
besonders an Zucker, großer Schaden verursacht
wurde. In den folgenden Tagen wurden die
Leichen vieler Menschen, die im Wasser umgekommen
waren, an den Strand gespült. — Am 21. Juni
1649 ward die Gegend von St. Margarethen,
Brockdorf und Wewelsfleth durch ein starkes Hagel
wetter heimgesucht, ivobei sehr große Schlossen
fielen, die das ganze Winterkorn wie auch die
Bohnen zerschlugen. Durch den damit verbundenen
Sturm wurden auch viele Häuser zerstört, sowie
Bäume umgerissen und zusammengeworfen. Anfang
Oktober sah man eines Morgens über Hamburg
eine feurige Kugel am Himmel in nordöstlicher
Richtung dahinfliegen, die sich auf- und niederließ,
manchmal einem Besen glich und einen langen
Schwanz hinter sich führte. — Das Jahr 1650
Ick segg di, as to all min Frünn:
Hol fast an frame Holstenart!
Wid weiht de Wind un schient de Sünn —
Wat söchst du rüm, wo stürst du hin?
Dar's nix, wat beter weer, to sinn,
As Holstenart und Holstcnhart!
I. H. Fehls.

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