lenz« od. früJjlingsmonat
ßedenktage.
1. 1871. Einzug der Deutschen in
Paris.
3. 1460. König Christian I. von
Dänemark wird in Ripen
znm Herzog vonSchlesw.-
Holstein gewählt.
1806. Wilh. Hartwig Beseler,
schlesw.-holstein. Staats
mann. geb.
4. 1872. Gründung der Marine-
Akademie in Kiel.
5. 1882. Tie Gründung des ersten
Samaritervereins in Kiel.
8. 1874. Tas)Zivilgcseh wird für
Preußen erlassen.
0. 1888. Kaiser Wilhelm I. gest.
.10. 1776. Königin Luise geb.
13. 1813. Fricdr. Hebbel, berühmter
Dichter, in Wesselburcn
geb.
15. 1864. Fehmarn erobert.
16. 1880. „Adler'' u. „Eber" sinken
vor Apia. Korv. „Olga"
gerät aus Strand.
1813. Preußen erklärt Frank
reich den Krieg.
1838. Brand d. Kieler Schlosses.
20. 1800. Rücktritt des Fürsten
Bismarck.
21- 1871. Eröffnung des 1. deutschen
Reichstages.
22. 1707. Kaiser Wilhelm I. geb.
1832. Johann Wolfgang Goethe
gest.
24. 1848. Erhebung Schlesw.-Holst.
26. 1840. Statthalterschast einge
richtet. Schlesw-Holstein
eröffnet den Feldzug.
Im Abendschein der Pflüger
Schimmernde furchen zieht,
Cr pflügt feldaus«, feldabmärts
Und fingt ein altes lied,
Cin lied vom roten Solde,
von Schätzen, wundergroß,
Sie feftuerzaubert glänzen
Im dunfeien Erdenschoß.
Indessen Scholl' um Scholle
Blinfeend zur Seite rollt:
Der heil'gen Mutter erde
Uraltes, echtes Sold!
eottroali roebtr.
Aus alten Cbronifeen.
3 Mark. — 1647 fraßen die rotköpfigen Raupen
in Rifunimoor viel Getreide, Mehl und Brot, und
kein Feuer konnte sie vertilgen. Auf dem Gute
Rantzau herrschte die Lungensucht. — Am ersten
Tage des Jahres 1648 trieb ein ungestümes Wetter
das Wasser höher hinauf, als es lange gewesen
>var, sodaß überall in Hamburg auf den Straßen
Wasser floß und die meisten Buden und Keller
danlit angefüllt waren. Gleichen Schaden richtete
die Flut in Glückstadt an, >vo die Leute mit großem
Schrecken aus der Kirche liefen. In der Nacht
vom 14. auf den 15. Februar verursachte ein
heftiger Nordweststurm eine sehr hohe Springflut,
die mit einem Erdbeben verbunden war. Die Erde
bewegte sich, daß kein Mensch „das Stehen bei-
behalten konnte". Der Sturm tat ungeheuren
Schaden an Häusern, Mühlen und Deichen, zer
störte viele Schleusen und riß Tausende von Bäumen
mit den Wurzeln aus der Erde. Auch alle Schisse,
die damals auf der Elbe lagen, gingen bis auf
zwei mit allem, was darauf war, zu Grunde. In
Hamburg wurde der obere Teil des Turmes der
Kathariueukirche vom Sturme herabgerissen, was
„gleichsam in einem Erdbeben" mit Donner und
Blitz geschah, daß die Leute, die zunächst der Kirche
lvohnten, nicht ivußten, >vie ihnen geschehn, bis sie
das Sparrlverk zertrümmert vor sich liegen sahen.
Auch die übrigen Kirchtürme wurden übel zuge
richtet, das Kupfer, ivomit sie gedeckt waren, auf-
Bewohr uns Gott vör düre Tied!
Bör Murer und vör Timmerlüd!

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