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Und ein Menschenkind: wir werden göttliche Kinder,
Und GOtt setzt die sündige Welt inS himmlische Wesen. (' 8 )
Will sich GOtt erniedrigen, und die Menschen erhöhen,
Die Sünder so GOtt aufs höchste beleidiget hatten?
Durch den Stolz des ersten Adams verschlossener Himmel,
Will dich die Demut des andern wieder eröfnen,
Unsers himmlischen Erlösers erstaunliche Demut?
Ist sie nicht ein Wunderwerk vor unseren Augen? (19)
Seine Geburtstadt ist das Bethlehemitische Städtchen,
Und ein schlechter Stall ist seine beliebte Behausung.
GOtt liebt arme, gemeine, geringe, verachtete Leute.
GOtt der höchste Regent der auf das Niedrige siehet, (10)
Lehrt, durch sein Beispiel, der Welt die edele Demut.
Seine Geburt zeigt er nur an nothdürftigen Hirten,
Und Hütern der Heerd' auf Bethlehemitischen Auen.
Wir müssen billigst die Bethlehemitischen Hirten
Glükselig preisen, weil- sie mit leiblichen Augen
Unseren Erlöser den heute gebohrenen Heiland,
Als ihn kein König noch Kaiser sahe, gesehen :
Doch erfreut uns des Heilandes deutlicher Ausspruch:
Die nicht sehn, und doch glauben, sind selige Menschen, (r i)
Wer an mich glaubet der hat das ewige Leben, (n)
Wer anJEsum glaubt der wird des englischen Umgangs,
Und der göttlichen Huld des heute gebohrenen Heilands,
Und des seligen Anschauens ohn Ende geniesten.
(18) EphcC II, 6. ( 19) Ps.CXVIII, 2Z. (20) Ps.CXIII, 6.
(21) iohan.XX,29. (22) lolî VI,47.
Kiel, am ersten heil.WeihnachtStage des - 75 Z 2 ahrS
nach der Geburt unsers Weltheilandes-
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