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In der Regel haben die wirtschaftlichen Staatsunternehmungen auf die mittelbare Produktionstätigkeit zu verzichten und die in ihrer Hand handenen Betriebe den Betriebsgemeinschaften zu überlassen . Eine schaftliche Staatsunternehmung darf von dieser Vorschrift nur auf Beschluß des Ministerrats ausgenommen werden . In diesem Fall wird der tionsprozeß in einer Betriebseinheit ohne juristische Persönlichkeit trieben .
Die Betriebsgemeinschaften sind zwar der wirtschaftlichen nehmung unterstellt , sind aber juristische Personen . Der Direktor und das Verwaltungskomitee bilden eigene Verwaltungsorgane der Betriebs - gemeinschaft . Im Rahmen des Betriebsprogramms und der von der schaftlichen Staatsunternehmung bestimmten Richtlinien sind Leitung und Verwaltung der Betriebsgemeinschaft Aufgabe des Verwaltungskomitees . Die übergeordnete Unternehmung hat jedoch das Recht , ihre meinschaft ständig zu kontrollieren und zu überwachen .
Die übergeordneten wirtschaftlichen Staatsunternehmungen , von der ziellen Seite her betrachtet , haben mehr den Charakter von und Verteilungsstellen , die die ihnen zur Verfügung gestellten und im Laufe der Zeit zufließenden Mittel nach den Bedürfnissen der schaften zu verteilen haben .
Die Gründung der Betriebsgemeinschaften erfolgt durch den Beschluß des Verwaltungsrates der übergeordneten Unternehmung , der jedoch der stätigung des Ministerrates bedarf . Die Erwerbung der juristischen sönlichkeit bedarf der Eintragung in das Handelsregister und der fentlichung des Beschlusses . Der ausschlaggebende Unterschied zwischen der Gründung einer Betriebsgemeinschaft und der der Gesellschaften des türkischen Handelsrechts besteht darin , daß die Betriebsgemeinschaft nur von einem Kapitalgeber gegründet wird , während das türkische recht der Gründung der Einmanngesellschaft nicht stattgibt . In der gründung des Gesetzentwurfs Nr . 3460 wird die Zweckmäßigkeit dieses Verhaltens wie folgt erklärt : es kam damals nicht auf die Anpassung ser oder jener Gesellschaftsform an , sondern auf die Schaffung einer schaftseinheit mit juristischer Persönlichkeit , die die vorstehenden gaben am besten zu erfüllen vermochte .
Während der Gründung der Betriebsgemeinschaft wird die Höhe des nalkapitals festgesetzt , worauf ihre Haftung beschränkt ist . Ein trag wird von der übergeordneten Unternehmung zur Verfügung gestellt . Für den Restbetrag bleibt die wirtschaftliche Staatsunternehmung nur im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Betriebsgemeinschaft haftbar , d . h . wenn die Betriebsgemeinschaft nicht in der Lage ist , ihre Schulden chen . Es handelt sich hier also um Sicherungskapital .
Bei der Beschaffung bzw . Verwendung der zusätzlichen Kapitalien sind die Betriebsgemeinschaften stark von den Entscheidungen der übergeordneten

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