Full text: Die Entwicklung der türkischen Industrie unter Berücksichtigung der Kapitalbeschaffung

93 
Unter den Mitteln , die den wirtschaftlichen Staatsunternehmungen bei malem Geschäftsgang zufließen , ist zunächst das gesetzliche konto zu nennen , auf das 5 % des jährlichen Reingewinns solange stellt werden müssen , bis ein Viertel des Nominalkapitals erreicht ist . 
Diese Reserven dürfen bei eventuellen Verlusten herangezogen werden , die sich aus der Bilanz ergeben . Sie haben also denselben Charakter wie das Eigenkapital . Sie können , sofern Verluste nicht eintreten , der nehmung ebensolange wie das Eigenkapital zur Verfügung stehen . Neben diesen Rücklagen bilden die Unternehmungen Sonder - und außerordentliche Rücklagen . Die wirtschaftlichen Staatsunternehmungen , die sich mit geschäften befassen , haben ferner gemäß Art . 68 der Verordnung über die Anwendung des Gesetzes Nr . 3460 die bei den Banken vorgesehenen lagen zu bilden . 
Die Gesetze enthalten keine Bestimmung darüber , ob das Eigenkapital zu verzinsen ist . Der Zins für das Eigenkapital darf als Teil des Gewinns gesehen werden , wenn er in der Unternehmung belassen wird und deren Finanzierung dient . In diesem Falle handelt es sich dann auch um finanzierung . Gemäß Art . 14 des Gründungsgesetzes hat z . B . die Sümer - bank einen sechsprozentigen Zins auf das Eigenkapital zu berechnen . 
Die Art und Weise der Verwendung der Gewinne nach dem Abzug der lagen und Prämien wird in den Gründungsgesetzen der wirtschaftlichen Staatsunternehmungen festgesetzt . So werden z . B . nach dem Art . 14 des Gründungsgesetzes der Sümerbank 10 %des jährlichen Gewinns zunächst als Rücklagen eingestellt und ein Zins von 6 % für das Eigenkapital rechnet und nachher aus der Restsumme - mit Bewilligung des Wirtschafts - ministeriums - bis zu 2 % den Mitgliedern des Verwaltungsrates und bis zu 3 % den Angestellten als Prämien zugesprochen . Der Restbetrag des Gewinns , einschließlich Zins , wird solange dem Nominalkapital net , bis die Höhe des jeweiligen Nominalkapitals erreicht ist . Nach der Erreichung des Nominalkapitals werden auf das Eigenkapital berechneter Zins und Gewinn - abzüglich der Rücklagen und Prämien - dem Fiskus führt . Dieser Fall wird jedoch oft durch die Erhöhung des Nominalkapitals verhindert , so daß diese Gelder weiterhin in der Unternehmung bleiben . 
Die Fremdkapitalien dienen bei den wirtschaftlichen Staatsunternehmungen sowohl zur Begründung des Umlauf s Vermögens wie auch des gens . Sie stehen den Unternehmungen in der Form von " diten gegen Wechsel mit Garantie des Schatzamtes " , " Wechsel der triebsgemeinschaften " , " Kundenwechsel " , als Vorschuß gegen Wechsel der Betriebsgemeinschaften , " Kundenwechsel oder Obligationen und Aktien " , " Bankkredite " , " Verbindlichkeiten gegenüber der anstalt , der Amortisations - und Kreditkasse bzw . der staatlichen tionsbank " , " ausgegebene Obligationen " , " Bankeinlagen der wirtschaftlichen Staatsunternehmungen , die sich mit Bankgeschäften befassen " und " ländische Kredite " zur Verfügung .
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.