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ditgesellschaft hinsichtlich der Eigenfinazierung mehr Möglichkeiten als die OHG .
Der Umstand , daß das Gesetz den Genossenschaften veränderliches tal gestattet und ihre Mitgliederzahl nicht beschränkt , bietet verschiedene Möglichkeiten für die Erweiterungsfinanzierung durch Aufnahme neuer Mitglieder oder Bildung von Reserven . Für die Aufnahme neuer Mitglieder ist keine Satzungsänderung erforderlich .
Die Aktiengesellschaften haben durch das Gesetz Möglichkeiten für die Selbstfinanzierung in Form von gesetzlichen , freiwilligen und stillen serven . Die Bildung der stillen Reserven ist nur dann zulässig , wenn es zur Sicherung einer stetigen Entwicklung der Gesellschaft oder der teilung einer möglichst gleichbleibenden Dividende angemessen und teilhaft erscheint . Ein Zwanzigstel des in der Bilanz ausgewiesenen gewinns muß alljährlich als " allgemeine Rücklage " solange zurückgestellt werden , bis ein Fünftel des eingezahlten Kapitals erreicht ist . Ihr sind ferner - nach Erreichung dieser Höhe - die über den Nennwert der mit Agio ausgegebenen Aktien hinausgehenden Beträge , der winn und ein Zehntel des nach Abzug der Rücklagen und einer fünfprozen - tigen Dividende bleibenden Teils des Reingewinns zuzuführen . Solange die gesetzlichen und freiwilligen Rücklagen nebst den anderen nach Gesetz und Satzung abzusondernden Beträgen vom Reingewinn nicht abgezogen worden sind , dürfen Gewinnanteile nicht verteilt werden . Mindestsätze für die dung von Reserven der Aktiengesellschaft gelten für die GmbH und die nossenschaften . Die Satzungen und Sondergesetze der Genossenschaften bestimmen aber im allgemeinen noch höhere Sätze .
Dem Gesetz nach sind die Obligationen solche Urkunden , die mit gleichem Betrag und übereinstimmendem Inhalt von Aktiengesellschaften zur lehensaufnahme ausgegeben werden . Die Summe der Obligationen darf den Betrag der Eigenmittel der Gesellschaft nicht übersteigen . Eine gabe erfolgt erst dann , wenn die vorhergehende völlig ausgezahlt ist . Für die Ausgabe ist der Beschluß der Generalversammlung erforderlich . Für die öffentliche Zeichnung sieht das Gesetz einen Prospekt vor , der zur Erledigung der bestimmten Formalitäten bei dem zuständigen Gericht gereicht werden muß . Das türkische Handelsgesetzbuch enthält keine schriften über die Wandelanleihen und ihre Umtauschbedingungen .
In der Türkei dürfen außer den Aktiengesellschaften der Staat oder sche Personen des öffentlichen Rechts und Institutionen , die sich mit lehensgeschäften an unbeweglichen Sachen befassen , Obligationen ben . Obligationenausgabe in dieser Art bedarf eines Gesetzes . Die bebedingungen und Vorschriften für Prämien und Amortisation enthalten die Sondergesetze dieser Körperschaften oder werden in einem Vertrag zwischen dem Handelsministerium und der Zentralbank oder einer Bank bestimmt und festgesetzt .

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