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der Staatswechsel und - Obligationen für Auslands - und Inlandsschulden geln , die Geschäfte bezüglich der Vereinheitlichung , Umwandlung und unter günstigen Bedingungen der Amortisierung dieser Schulden betreiben , die langfristigen Investitionen der staatlichen Verwaltungen , Organisationen und Unternehmungen , die sich mit Industrie , Bergbau , Verkehr , Energie - und Wasserwirtschaft befassen , finanzieren und im Rahmen ihrer keiten durch Darlehen und Anleihen unterstützen , die ihr zur Verfügung stellten Gelder und sonstigen Einlagen verwalten und zinsbringend anlegen ( ausgenommen ist der Grundstückserwerb ) .
Das Nominalkapital der Kasse betrug 2 50 Mill , tf . Es setzte sich sächlich aus den von der aufgelösten Amortisationskasse übernommenen Einlagen , den Budgetüberschüssen , den gemäß Art . 41 des Bankgesetzes Nr . 2999 von den Banken dem Staat übertragenen und zu übertragenden dern aus Sacheinlagen und den Rücklagen der Kasse zusammen .
Die Kasse war befugt , Obligationen bis zum Zweifachen ihres pitals auszugeben . Die Ausgabenbedingungen wurden teils auf Vorschlag des Finanzministeriums mit Beschluß des Ministerrates , teils mit migung des Finanzministeriums von der Kasse selbst festgesetzt . Die von der Kasse auszugebenden Obligationen unterlagen den gleichen ten wie die Staatsobligationen . Sie konnten in Höhe des Nominalwertes als Kaution bei Behörden , öffentlichen Verwaltungen und Unternehmungen von den Vertragspartnern hinterlegt werden .
Weitere Mittel wurden der Kasse obligatorisch in folgender Weise von den Banken zur Verfügung gestellt :
Die türkischen Banken müssen eine Liquiditätsreserve im Verhältnis zu ihren Verbindlichkeiten unterhalten , deren Mindestsatz von dem ditausschuß festgesetzt wird . Außer diesen allgemeinen ven haben die Banken zusätzliche Reserven im Verhältnis zu ihren steten und unbefristeten Einlagen auf einem Konto bei der Zentralbank zugunsten der Amortisations - und Kreditkasse zu hinterlegen . Die Banken dürfen diese Gelder auf keinen Fall in einem Geschäft verwenden . Gemäß Art . 35 des Bankgesetzes Nr . 7219 müssen die Banken , die in der Türkei tätig sind , wie alle anderen Aktiengesellschaften gesetzliche und satzungs - mäßige Reserven und darüber hinaus 5 % des Reingewinns für liche Verbindlichkeiten solange zurückhalten , bis die Höhe des eingezahlten Kapitals erreicht ist . Die Banken dürfen diese Gelder ausschließlich nur in staatlichen Inlandsanleihen oder Obligationen der Amortisations - und ditkasse anlegen . Die Kasse muß bereit sein , Obligationen oder gationen in der von den Banken verlangten Höhe zur Verfügung zu stellen . Falls sie nicht ausreichen , haben die Banken diese Rücklagenbeträge auf die Zentralbank zugunsten der Kasse zu bringen . Diese Einlagen sind mit dem Zinssatz der zuletzt ausgegebenen Staatsanleihen zu verzinsen .

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