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Die Textilindustrie gehört zu den bedeutendsten und erfolgreichsten beitungsindustrien . In diesem Zweig ist der Privatsektor mit allen klassen , der öffentliche Sektor nur mit Großbetrieben vertreten . Diese Industrie baut weitgehend auf einer reichlichen Rohstoffgrundlage und auf einem heimischen Facharbeiterstamm auf . Ferner hat man schon 1941 begonnen , durch Verteilung von Spinnrädern und Webstühlen an die bevölkerung neben der Fabrikindustrie auch die Hausindustrie zu fördern . Ein Spezialzweig ist die Teppich - und Kelimknüpferei .
Die Türkei war seither bestrebt , den Inlandsbedarf an Chemikalien aus eigener Erzeugung zu decken . In diesem Zweig sind auch , vor allem seit 19 54 , verhältnismäßig große Fortschritte zu verzeichnen . Die lung ist jedoch wegen des Fehlens eines Gesamtplans unkonzentriert und voller Engpässe in der Versorgung mit Rohstoffen und in der Produktion , so daß ein großer Teil der kapitalarmen Betriebe keineswegs lebensfähig ist . Das von türkischer Seite aufgrund des Gesetzes zur Förderung des Auslandskapitals erwartete rege Interesse des Auslands an der Gründung von Fabriken für anorganische und organische Schwerchemikalien sowie der Begründung einer chemisch - pharmazeutischen Industrie war zwar vorhanden , jedoch entstanden daraus einige Probleme für die einheimische Industrie , die dieser ausländischen Konkurrenz nicht gewachsen war . Bei den hohen Zahlen der Betriebe ( 604 im Jahre 1960 , etwa 12 , 3 % der samtzahl ) muß man berücksichtigen , daß sich ein großer Teil der denen Laboratorien pharmazeutischer und kosmetischer Betriebe in der Türkei ganz einfach mit dem Mischen der Präparate befaßt .
Holzverarbeitung besteht in der Türkei nur in ganz beschränktem Maße . Es handelt sich hier hauptsächlich um Sägereien und Kistenfabriken . Eine Möbelindustrie befindet sich aber im Aufschwung . Der weitaus ste Zweig der Industrie der Steine und Erden in der Türkei ist die industrie . Die Türkei ist infolge ihres Reichtums an Rohstoffen kaum auf die Einfuhr von Zement angewiesen .
Die staatliche Wirtschaftsunternehmung , die " Türkischen Papier - und Zellulosefabriken " , besteht aus Papier - , Karton - und Zellulosefabriken . Die Kraftpapierfabriken sind im Bau . Die Unternehmung deckt etwa zwei Drittel des Inlandsbedarfs an Schreibpapier und Karton . Private Fabriken produzieren erst seit einigen Jahren Packpapier Die Metallwarenindustrie gehört zu den sich in den letzten Jahren rasch entwickelnden Gruppen der Verarbeitungsindustrie . In diesem Industriezweig produzieren die ten des öffentlichen Sektors mehr Investitionsgüter , während die des vaten Sektors sich sowohl mit der Produktion von Investitionsgütern wie auch Gebrauchsgütern befassen . Der Privatsektor wendet sich allerdings nach der Entstehung eines günstigen Marktes neben den kleineren und leren Produktionseinheiten auch den kapitalintensiven Großanlagen zu . Der Beitrag dieses Zweiges zur Einfuhrentlastung der Handelsbilanz ist lich . Der größte Teil der vorhandenen Betriebe zur Produktion von schukwaren wurde erst nach 19 54 gegründet . Früher wurden hauptsächlich

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