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Einwandfreie Resultate aus den Zahlen über die jährliche Produktion waren wegen des Mißtrauens der Betriebsleiter und der schlechten Buchführung nicht zu erwarten . Die Statistik faßte 229 bzw . 175 Haupt - und triebe zusammen , soweit sie zur Zeit der Erhebung in Betrieb waren und berichtet hatten . Der Produktionswert dieser Betriebe belief sich auf 670 bzw . 757 Mill . Kurusch im Jahre 1913 bzw . 1915 . Sowohl prozentual wie auch absolut überwogen die Produktionswerte der Nahrungs - und mittelindustrie und der Textilindustrie bei weitem .
3 . 2 . 2 Die Struktur der Industrie nach den Angaben der Industriestatistik
von 1927
Im Jahre 1927 gab es 2 5 . 245 Betriebe mit 2 56 . 855 Beschäftigten41 . Der teil der Betriebe zur Verarbeitung von Erzeugnissen des Ackerbaus , der Viehzucht , der Jagd und der Fischerei zu Nahrungsmitteln , zu Lederwaren sowie zu Ölen und Fetten mit 45 , 1 % der Gesamtzahl der Betriebe zeigt die Bedeutung der sich unmittelbar an die Agrarwirtschaft anschließenden Gewerbezweige . Bei den ( der Anzahl der Betriebe nach ) an der zweiten Stelle stehenden MetallverarbeitungsStätten ( 22 , 6 % ) handelte es sich sächlich um kleinere Herstellungs - und Reparaturbetriebe für Artikel des täglichen Bedarfs . Bei der Interpretierung des Anteils der Textilindustrie muß die Tatsache beachtet werden , daß die Zahlen der Textilindustrie , einschließlich Schneiderei , Putzmacherei und Reinigungsgewerbe durch die Ausschließung von Hausgewerbe und Heimarbeit herabgedrückt wurden . In bezug auf die Anzahl der Betriebe stand das Holz - und werbe , einschließlich der Herstellung von hölzernen Spielwaren und sikinstrumenten , an vierter Stelle mit 7 . 896 Betrieben . Auf die industrie ( Steinhauerei , Ziegelei , Zementherstellung , Töpferei , strie ) mit 4 , 4 % folgte die chmische Industrie , einschließlich der wasserversorgung mit 1 , 7 % , die Papier - Kartonage und die polygraphischen Industrien , verschiedene Industrien wie Eisherstellung , die Produktion von elektrischen Artikeln , Funkgeräten , die Sprechapparate reparierenden Betriebe sowie " industries multiples " ( Batterien , Akkumulatoren , federn , Bleistifte usw . ) und sonstige Industrien wie Herstellung von schirmen , Kofferherstellung und Elektrizitätswirtschaft mit verschwindend geringen Anteilen an der Gesamtzahl der Betriebe .
Die aus der Anzahl der Betriebe gewonnenen Ergebnisse erfahren nur ganz wenige Änderungen , wenn man die Zahl der Beschäftigten in Betracht zieht . Das starke Übergewicht des Kleinbetriebes kam fast in sämtlichen bezweigen zur Geltung , besonders aber in der Metallverarbeitung und Holzindustrie : 43 , 27 % der Gesamtbetriebe arbeiteten mit einem tigten und Familie , 47 , 54 % mit 2 - 5 , 7 , 92 % mit 6 - 20 , 0 , 84 % mit 21 - 50 , 0 , 25 % mit 51 - 100 , 0 , 24 % mit 100 und mehr Beschäftigten . Nach der Zahl der Betriebe mit 51 und mehr Beschäftigten standen die einzelnen Gewerbezweige in folgender Reihenfolge ( in Klammern die Zahl der triebe ) :

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