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an der Spitze . Ihnen folgte die Papierindustrie mit 55 Betrieben , bei der die Zahl der Druckereien ( 43 ) diesen hohen Stand verursachte . In mäßigen Grenzen hielten sich die anderen Industriegruppen , so mit 21 Betrieben die Industrie der Steine und Erden ( Ziegeleien 7 , Kalkbrennereien 6 , mentwaren 4 , Zementfabriken 2 , Porzellanherstellung und schleifereien 2 ) , mit 13 Betrieben die chemische Industrie ( Ölgewinnung 5 , Seidenfabrikation 3 , Valoneaextraktgewinnung 2 , sonstige 3 ) , die arbeitung mit 24 Betrieben ( Tischlerei 13 , Kistenherstellung 8 , sonstige 3 ) und mit 12 Betrieben die Gerbereien . Von den im Jahre 1915 nen 264 Hauptbetrieben standen 22 ( 8 , 3 % ) im Eigentum des Staates , 28 ( 10 , 6 % ) waren Aktiengesellschaften und 214 ( 81 , 1 % ) Einmannbetriebe . Die Staatsbetriebe konzentrierten sich hauptsächlich auf die strie , und zwar auf die Rohseidengewinnung . Die Aktiengesellschaften ten auch zahlenmäßig ihr ausgedehntes Gebiet in der Textilindustrie . Die Beschäftigtenzahl von 16 . 975 bzw . 14 . 060 von 239 bzw . 182 Hauptbetrieben im Jahre 1913 bzw . 1915 galten etwa für zwei Drittel der aufgenommenen Hauptbetriebe , die darüber berichtet hatten . Betriebe mit über 1 . 000 schäftigten gab es allein in der Tabakverarbeitung , wobei es sich hier , wie auch später immer , um arbeitsintensive Verarbeitungsstätten handelte . Betriebe mit bis 1 . 000 Beschäftigten waren anzutreffen in der zeugung , der Woll - und Baumwollindustrie , der Rohseidengewinnung , der Erzeugung von Seidengeweben und in der Gerberei . Alle anderen zweige waren als Mittel - bzw . Kleinbetriebe anzusehen . Die Betriebe , die Süßigkeiten erzeugten , galten dabei nach dem Gesetz als Industriebetriebe .
Der prozentuale Anteil der Beschäftigten an der Gesamtzahl der tigten ergänzt dieses Bild . Die Textilindustrie ( 45 , 8 % bzw . 48 , 1 % ) und die Nahrungs - und Genußmittelindustrie ( 25 , 2 % bzw . 27 , 8 % ) zusammen nahmen über drei Viertel der Beschäftigten auf . Von dem verbleibenden Rest von 24 , 1 % im Jahre 1915 entfielen je 9 % auf die Lederindustrie und Papierindustrie , während die Anteile der anderen Gruppen ganz traten .
Die Angaben über die Antriebskraft bezogen sich auf 246 bzw . 264 im Jahre 1913 und 1915 vorhandene Hauptbetriebe . Es gab im Jahre 1915 ( in mern PS ) 152 ( 15 . 946 ) Dampfmaschinen , 11 ( 1 . 013 ) Wasserturbinen , 131 ( 2 . 676 ) Verbrennungsmotoren und 80 ( 1 . 347 ) Elektromotoren , insgesamt 374 ( 20 . 977 ) motorische Antriebskraftmaschinen . Als Kraftquellen war besonders gefragt die Dampfkraft . Mehr als drei Viertel der Gesamt - PS entfielen auf diese , 4 , 9 % kamen auf die Wasserkraft , 12 , 8 % auf die Verbrennungsmotoren und 6 , 3 % auf die elektrischen Motoren . Die stärkste Kraftentfaltung wurde in der Nahrungsmittelindustrie benötigt mit 37 , 6 % , und zwar namentlich von der Müllerei mit 27 , 7 % der Gesamtkraft . Es ten die Textilindustrie mit 29 , 8 % und die Industrie der Steine und Erden mit 17 , 4 % . Der Rest von 16 , 2 % entfiel auf die übrigen vier Gruppen , ter denen die Holzindustrie mit 2 , 4% der Gesamtkraft an der letzten le stand .

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