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Sekt fürs NORDEUROPAforum 
Das NORDEUROPA / oram geht in sein viertes Jahr . Die Redaktion kann auf eine intensive und erfolgreiche Zeit zurückblicken . Wir haben uns auf dem Zeitschriften - und Medienmarkt fest etabliert . Das ist ein Anlaß , die Sektkorken knallen zu lassen , gleichzeitig - fast gleichzeitig - aber auch , tern Bilanz zu ziehen . 
Kleine Veränderungen ergaben sich schrittweise aus der täglichen Arbeit . Das versteht sich von selbst und entspringt dem Ehrgeiz , seren Leserinnen und Lesern das bestmögliche Forum zu pa zu bieten . Mit dieser Ausgabe führen wir einen gesonderten Block mit Wirtschaftsnachrichten ein , der unsere Servicefunktion in diesem Bereich verstärken wird . 
Über derlei hinaus ist es nach drei Jahren aber geboten , sich wieder einmal generell über das Konzept und die Arbeit mit dem NORDEUROPA / oram ken zu machen , das lich Gedachte auf Praktikabilität und Umsetzung hin fen . Was haben wir den ten Erwartungen entsprechend realisiert ? Was konnte nicht wirklicht werden ? Und am wichtigsten : Wollen wir heute das gleiche wie damals , als wir den Stein ins Rollen brachten ? 
Die Antwort auf die zuletzt gestellte Frage ist ein eindeutiges Ja . Das NORDEUROPA / ora / w hat sich ganz bewußt auf den viel zu selten gewagten gang zwischen Wissenschaft und Journalismus eingelassen . 
Unsere Vorstellung war und ist , ein Fachmagazin zu machen , das wissenschaftliche Seriosität und Tiefe mit journalistischer Lesbarkeit verbindet . schaft , die sich im turm verkriecht , die unzugänglich und unverständlich wird , ist fast immer ein Ausdruck verschwommener Gedanken . Umgekehrt läßt sich jeder gute Gedanke auch klar und deutlich formulieren . Unsere Aufgabe ist es , dabei - wo nötig - zu helfen . Denn schlaue Ideen sind unserer Meinung nach für die Wissenschaft alleine zu schade . Ver - mittlungs - und - nicht nur im wörtlichen , sondern ebenso im genen Sinne - Übersetzungsleistungen , wie sie das NORDEUROPA - forum bietet , werden mit der zunehmenden Spezialisierung und Internationalisierung immer wichtiger . Ohne gesellschaftlichen nanzboden ist die Wissenschaft verloren , und ohne wissenschaftliche Eingebung die Gesellschaft . 
NORDEUROPA 
ihrum 
Wir halten am bewährten Konzept des Fachmagazins fest . Jede Ausgabe des NORDEUROPA / oram beweist seine Fruchtbarkeit . Wir haben die Idee einer attraktiven Vermittlung von Wissenschaft und gesellschaftlichen Debatten so umgesetzt , wie wir uns das gestellt hatten . Und inhaltlich sind wir genau das geworden , was wir werden wollten : Die breite intellektuelle Brücke von land nach Nordeuropa ; das Magazin , das dem Norden nahe geht , und gleichzeitig die Distanz bewahrt , ohne die es wirkliches stehen nicht geben kann . Die besten und verläßlichsten Freunde sind nicht die Schwärmer , sondern die kritisch den , diejenigen die für eine gute Sache auch mal ein böses Wort wagen . Und wenn bei uns mal etwas über den grünen Klee gelobt wird , dann haben die Nordeuropäer das vielleicht tatsächlich verdient . Wir mitteln kein konsistentes europabild , sondern ein sches , eines , das auch nungen und Widersprüche läßt . Wir halten Sie , unsere serschaft , für intelligent genug , dies nicht als Zumutung , dern als Bereicherung zu finden . 
Organisatorisch hat es seit der letzten Nummer des N O RD EU RO PA / o ru m derungen gegeben . Aus chen Gründen arbeitet der herige Kieler Redakteur in Zukunft als Korrespondent für das nördliche Deutschland . Die Greifswalder Dépendance des NORDEUROPA / oram entfällt vollständig . Dies liegt an der dort vorgenommenen schreitenden Abwicklung nalwissenschaftlicher tenz . Unzeitgemäß und kurzsichtig wurde das Greifswalder Nordistikinstitut auf eine schließlich literaturwissenschaftliche Ausrichtung zurechtgestutzt . In Zukunft wird mithin Berlin der einzige Redaktionssitz sein . terstützt wird diese Redaktion weiterhin von Korrespondenten und Korrespondentinnen in Nordeuropa , mit denen sich eine gezeichnete Zusammenarbeit eingespielt hat . 
Bei allen , die uns in den vergangenen Jahren geholfen haben , vor allem aber auch bei Ihnen , liebe Leserin , lieber Leser , bedanken wir uns herzlich . Wir werden weiterhin unser Bestes für Sie geben . 
Norbert Götz 
luv . 
Nordisches Institut < ' Urtvareitât Kiel
	        

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