Full text: (1995)

tisch leicht unterscheidbare , le verfügt . Der Nachteil der Dania ist wiß die fehlende Intemationalität ; wenn aber , wie meistens , so auch im den Buch , die Diakritika fehlen , welche in der IPA erst die dänischen honge unterscheidbar machen , ist der winn an Intemationalität mehr als dig . Wenn schon die Autorin mit der Transskription der dänischen Vokale nicht zurechtkommt , welchen Nutzen sollen dann die Dänischlemenden aus den - lerhaften - IPA - Transskriptionen ziehen ? 
Morphologie : Hier wird alles dige - für den Anfängerunterricht - tisch gut dargestellt . 
Syntax : Die Syntaxabschnitte sind auf zufriedenstellend . Hier zeigt sich die Stärke der Autorin in knappen , für die Zielgruppe aber völlig ausreichenden Darstellungen mit typischen Beispielen . 
Pragmatik : Für den Rahmen des ches und die anvisierte Zielgruppe ist die Aufgabe insgesamt sehr überzeugend gelöst worden : wie vermittelt man all die situationsabhängigen , von Region , Alter , Geschlecht und sozialer Stellung stimmten sprachlichen Varianten ? Sehr nützlich ist die Übersicht über die malnormen . Dennoch sind auch hier ge der angegebenen Formen tisch . Je nach Art des Geschäfts und Lage desselben - Stadt oder Land ? - kann z . B . eine Verkäuferinnenkarriere ganz kurz werden , wenn sie unüberlegt „ Hvad skal du have ? “ einsetzt . Ein Kunde / eine Kundin , die „ Jeg vil gerne have en avis“ äußert , muß bei ihrer Rückkehr in die vilisierte Welt der Druckerzeugnisse mit verwunderten Blicken rechnen . . . lerweise verlangt man in der Situation - ähnlich wie beim Kauf von z . B . Bier und Zigaretten - eine bestimmte Marke , also eine namentlich festgelegte Zeitung . 
Semantik : Etwas ratlos macht die Äquivalenz „ jeg er sund“ = „ ich bin sund“ . „ Sund“ allein hat immer entweder eine eher metaphorische Bedeutung , als Antonyme also „ fordservet , degenereret“ , oder ist rein klinisch , z . B . „ en sund vsevs - prove“ . Ansonsten kommt es nur in bindung mit „ rask“ vor : „ vsere sund og rask“ = „ bei guter Gesundheit sein“ . 
Insgesamt bleibt als Fazit ein alles in lem positives Bild , das jedoch durch - für 
Dänisch - Standardlehrbücher leider sche - Fehler getrübt wird . 
Hans Christian Hjort , Berlin 
Christofer Lenz 
Ein einheitliches Verfahren für die Wahl des Europäischen Parlaments 
Unverwirklichte Vorgabe der Gemeinschaftsverträge 
Bisher wird das Europäische Parlament nach unterschiedlichen nationalen Verfahren gewählt . Ist die Gemeinschaft aber nicht längst verpflichtet , ein einheitliches Verfahren zu schaffen ? 
Der Autor bejaht dies und sieht den derzeitigen Zustand als rechtswidrig an , weil er sowohl gegen die wahlrechtlichen Vorschriften der Verträge verstößt als auch gegen die schaftlichen Rechtsgrundsätze der Wahlrechtsgleichheit und der Demokratie . Ein künftiges einheitliches Verfahren muß dem Grundsatz der gleichen Wahl gerecht werden , der aber - entgegen der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts - nur gleiche Erfolgschancen verlangt . 
Die Monographie wendet sich an alle europarechtlich sierten . Sie vermittelt wegen ihres rechtsvergleichenden und interdisziplinären Ansatzes aber auch Verfassungsrechtlern und Politologen eine Fülle von neuen Erkenntnissen , dere für die Auslegung der Wahlrechtsgleichheit und die Systematik der Wahl verfahren . 
Wer sich mit der Wahl des Europäischen Parlaments tigt , kommt nur schwer an dieser Arbeit vorbei . Aber auch für andere Wahlen und Wahlsysteme sollte sie als werk und Ratgeber herangezogen werden . 
1995 , 370 S . , brosch . , 88 , - DM , 686 , 50 öS , 88 , - sFr , ISBN 3 - 7890 - 3710 - 9 
NOMOS VERLAGSGESELLSCHAFT Postfach 610 • 76484 Baden - Baden 
Nr . 1 , 1995 
63
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.