Full text: (1995)

eines Transmitters konnte sechs schiedene Tauchtiefen und - längen pro Tauchgang unterscheiden und sammeln , basierend auf der maximalen Tiefe und Länge jedes Abtauchens . Somit konnten bis zu sechs Stunden wertvoller lung von Daten via Satellit komprimiert gespeichert , gesendet und innerhalb zweier Histogramme , eines für die Tiefe und eines für die Länge des gangs , ausgewertet werden . Im Mai 1993 , zehn Monate nach Beginn des Versuchs , waren noch vier der 15 Klappmützen - Transmitter und alle drei Übermittler der Sattelrobben aktiv , und alle außer einem der verbleibenden 11 Klappmützen - Transmitter lieferten über mehr als sechs Monate Informationen . Insgesamt wurden ca . 120 . 000 gänge bei den Klappmützen während rer Wanderungsperiode aufgezeichnet . Ortungsdaten zeigten , daß beide tungen weite Strecken im Nordatlantik zurücklegten . 
Beispielsweise zogen einige zen mehrmals von den Rändern des eises östlich von Grönland zu Gebieten nahe den Färöern , also mehr als 650 meilen von dem Ort entfernt , an dem nen die Transmitter angebracht wurden . Dort tauchten sie in Tiefen zwischen 50 m und 600 m hinab , wahrscheinlich zur tersuche , hielten sich jedoch hauptsächlich 
in einer Tiefe zwischen 100 - 300 m auf . Wiederum andere Tauchrekorde zeigten , daß Klappmützen auch regulär in Tiefen von bis zu 1 . 000 m tauchten und sich bis zu 50 Minuten unter Wasser aufhalten konnten . Sattelrobben hingegen schienen eher relativ seicht zu tauchen , konnten aber auch durchaus Tiefen bis zu 500 m reichen und sich mehr als 15 Minuten ter Wasser aufhalten . 
Die Zusammenführung der nen Informationen über die sche Verbreitung und die Tauchtiefe der Gattungen , gemessen zu nen Zeiten des Jahres , mit chungsdaten der Fischerei eröffnen völlig neue Einsichten in die wohnheiten beider Robbenfamilien . durch ist es uns möglich , ihren Einfluß auf Fischbestände vorauszuberechnen . 
Dr . E . S . Nordoy , Professor Büx und ich führen momentan bereits ähnliche Studien an Krabbenfressem ( Lobodon carcinopha - gus ) in der Antarktis durch . Mit ca . 15 lionen Einzeltieren sind die Krabbenfresser die zahlreichste Robbenspezies der Welt . Daher ist es nur einleuchtend , daß eine gute Kenntnis der Biologie dieser Gattung eine grundlegende Voraussetzung für einen ökologisch vertretbaren Umgang mit den Reichtümem des antarktischen Meeres ist . 
Aus dem Englischen von Thorsten Teske . 
Klaus Vogel / Michael Rodi 
Probleme bei der Erhebung von EG - Eigen - mitteln aus gleichender Sicht 
Zum Auseinanderfallen von Ertrags - und zuständigkeit bei Steuern und Abgaben 
Die Finanzrechtsordnungen der sten Staaten sehen bei der Erhebung bestimmter Abgaben und Steuern vor , daß die Ertrags - und die zuständigkeit bei verschiedenen lichen Einheiten liegt . Zu dieser stellation kommt es ebenso bei der Verwaltung der traditionellen mittel der Europäischen Gemeinschaft durch die Mitgliedstaaten . Hier wie dort hat der damit verbundene senkonflikt immer wieder zu schen Problemen geführt . 
Die vorliegende Monographie sucht auf der Grundlage von berichten für die EG - Mitgliedstaaten sowie für Brasilien , Österreich , die Schweiz und die USA , welche Problemlösungsstrategien in der Praxis entwickelt worden sind . Aus den aus abgeleiteten Thesen werden Schlußfolgerungen für eine Reform des EG - Finanzrechts abgeleitet . 
Die Studie ist daher nicht nur für die an europarechtlichen Fragen sierten bestimmt , sie wendet sich so an alle diejenigen , die sich aus senschaftlichen oder praktischen Gründen mit Problemen der tung in föderativen , dezentralen oder anderweitig untergliederten Staaten beschäftigen . 
1995 , 197 S . , brosch . , 68 , - DM , 
530 , 50 öS , 68 , - sFr , 
ISBN 3 - 7890 - 3520 - 3 
( Schriftenreihe Europäisches Recht , Politik 
und Wirtschaft , Bd . 172 ) _ 
Nomos Verlagsgesellschaft 
Nr . 1 , 1995 
23
	        
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