LATNET - Das lettisches Universitäts - und Forschungsnetz 
LATNET ist ein Computernetzwerk , das die lettischen Universitäten , tutionen und andere Bildungseinrichtungen ( Schulen , Bildungsförderungszentren , dungsministerium , etc . ) miteinander knüpft und internationale Verbindungen für diese Einrichtungen herstellt . 
LATNET verwendet keitsnetzwerktechnologie ( dungen bis zu 100 Mbps ) genauso wie TCP / IP , die effizientes Arbeiten mit dem ternet in den unterschiedlichsten Milieus dern . Die zur Verfügung stehenden dungen von LATNET erstrecken sich von E - nrail und Ferndatenbankenabfragen bis zu Hochgeschwindigkeitsmultimedia - dungen , globale Informationsbeschaffung ( WWW , Gopher System ) und weltweite Teamarbeit . Neben der Errichtung eines Computernetzwerks hat die Entwicklung von LATNET auch ein menschliches werk von Leuten , die mit dem Netzwerk beiten , geschaffen , was eine rationellere operation von verschiedenen und Verwaltungsinstitutionen schafft . 
Mit der akademischen Anwendung fördert LATNET die Verbreitung der nologie auch in anderen Bereichen , wie z . B . private Kommunikation , breitung und Geschäftsverbindungen , mittels der Versorgung mit grundlegenden schlüssen und ersten Einweisungen . Zum Beispiel haben LATNET - Technologen an der Schaffung des trums in Riga , welches die Kommunikation zwischen den großen Banken in Riga regelt und den internationalen Geldtransfer für se bewältigt , mitgewirkt . Das Banknetzwerk nutzt die gleiche Technologie , die LATNET verwendet und ist auch an letzteres schlossen . 
Ein weiteres Beispiel für erfolgreiche wendung der LATNET - Technologie ist die Entwicklung von LATTELEKOM , dem zigen Telekommunikationsanbieter in 
land . Außerdem fördert LATNET die wicklung einer nationalen Datenautobahn , die einen hochqualitativen bund und Informationsdienste für alle , die solche Dienste benötigen , liefert . 
Derzeit ( Herbst 1994 ) stellt LATNET IP - connectivity für die Universität Lettlands , die Technische Universität Riga , die Hochschule für Luftfahrttechnik , die Schwedische schule für Ökonomie in Riga , das ministerium und für die Forschungsinstitute der Akademie der Wissenschaften her . Die geschätzte Anzahl von LATNET - Benutzem umfaßt einige tausend Studenten der schlossenen Universitäten und mehrere dert Forscher und Angehörige der jeweiligen Institute . Die internationale Verknüpfung von LATNET wird durch zwei 64 kbps - Ver - bindungen bewerkstelligt : eine mit NORDU - NET über Tallin und Helsinki , die andere mit EuropaNet über DFN Berlin ( Deutsches Forschungs Netz ) . 
Die Hauptaufgabe von LATNET und sen Entwicklungsgruppe ist es , das Netzwerk im täglichen Betrieb aufrecht zu erhalten . Daneben sind das Netz und die LATNET - Technologen in verschiedenen lungsprojekten involviert , die teilweise noch in Planung sind . Ziel dieser Projekte ist es , LATNET zu erweitern , so daß mehr schen und Organisationen erreicht werden können . Als Nebeneffekt werden im werk vermehrt Informationen über Lettland für die örtlichen Nutzer und für die dern weltweit verfügbar gemacht . 
So ist beispielweise geplant , die sitäten und Forschungsinstitute außerhalb Rigas an LATNET anzuschließen . Bis jetzt sind solche Dienste nur in der lettischen Hauptstadt abrufbar . 
Prof . Rihards Balodis , Direktor des tuts für Mathematik und Informatik der Universität Riga 
Aus dem Englischen von Silvia Schmidt 
definieren . Im schwedischen Bericht „ Vin - gar ät människans förmäga“ ( Flügel für die Kraft der Menschen ) steht lediglich , daß die „ wesentliche Triebkraft das Interesse nes jeden - des Menschen und des bes - ist , aus den Möglichkeiten der nik Nutzen zu ziehen , um das Dasein oder die Konkurrenzmöglichkeiten zu sern . Der Staat und die Kommunen nen nur den Prozeß der Anwendung und Entwicklung der Informationstechnologien so beschleunigen , daß verschiedene dürfnisse befriedigt werden . In diesem ne unterscheiden sich die langfristigen gaben des Staates nicht von den bisherigen . “ Konkreter heißt es dann , daß der Staat dafür zu sorgen hat , daß 
• stabile und funktionstüchtige Gesetze entwickelt werden , 
• das Bildungssystem die notwendigen Fähigkeiten vermittelt , 
• die Forschung einen Beitrag zur sensaneignung leistet , 
• die infrastrukturellen Aspekte beachtet werden , 
• die Voraussetzungen für Betriebe , beitende und Wohnende in allen Teilen des Landes sichergestellt werden und 
• die dafür notwendige Administration billig und effektiv ist . 
Um die ersten im Bericht geäußerten Beurteilungen und Überlegungen weiter zu präzisieren , wurde im August 1994 eine Stiftelse för kunskaps - och kompe - tensutveckling ( Stiftung für gewinn und Kompetenzentwicklung ) gründet , die die Verantwortung über die vom Reichstag veranschlagten Mittel zur Förderung einer breiten Anwendung der Informationstechnologien übernimmt . 
Auffallend ist in allen Berichten , daß den Bildungseinrichtungen große merksamkeit geschenkt wird . Dabei ist man sich sehr wohl bewußt , daß durch die derzeit existierende Ungleichheit des Zugangs zu den neuen und Kommunikationstechniken schon jetzt das bildungspolitische Ziel der Gleichstellung , d . h . allen die gleichen Bildungschancen zu offerieren , det ist . Die großen Herausforderungen der Bildungspolitik lassen sich nach den gemeinsamen Überlegungen des chen - , Bildungs - und steriums Norwegens auf zwei Punkte konzentrieren : 
Erstens , die Bevölkerung auf die mationsgesellschaft vorzubereiten und 
zweitens , die bildungspolitischen Ziele aufgrund der sich verändernden Situation neu zu formulieren . Dabei kann es nicht nur darum gehen , auf das erhöhte dienangebot zu reagieren , womöglich noch in der Form , daß die Iünder lich Videos in der Stunde zu sehen kommen , sondern sie zu befähigen , aktiv und souverän mit den Medien hen und aus dem nahezu unbegrenzten Angebot das Richtige auszuwählen . Der Computer soll vermehrt im Unterricht eingeführt werden , und nach der 
schule sollen die Kinder mit der Tastatur und einfacher Textverarbeitung vertraut sein . Das setzt zum einen voraus , daß die entsprechenden Programme für den terricht vorhanden sind und zum ren , daß der Lehrer selbst über che Fähigkeiten verfügt . 
„ Spätestens im Jahr 2010 wollen wir zur internationalen Avantgarde im Feld der Informationstechnologien und ihrer Nutzung gehören“ , äußerte Carl Bildt phorisch . Die Ausgangsbedingungen men optimistisch . ■ 
Nr . 1 , 1995 
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