so großer Anteil wie ihn das gesamte übrige Europa hat . Die Länder außerhalb Europas standen 1990 für weniger als 15 Prozent sämtlicher ausländischer Übernachtungen . 
Von den einzelnen Ländern nehmen Norwegen und Deutschland eine stellung ein . Besucher aus Norwegen machten 1990 fast ein Viertel sämtlicher „ kommerziellen " ausländischen nachtungen aus und der Anteil der desrepublik war im selben Jahr gut ein Fünftel . Von den Ländern außerhalb ropas erreichen nur die USA und Japan bedeutendere Besucherzahlen . 
Der ausländische Tourismus ist samt betrachtet relativ gut über das Land verteilt ( Diagramm 3 ) . Die Touristen aus den Nachbarländern besuchen zumeist die benachbarten Teile von Schweden . Die norwegischen Besuche in Schweden sind z . B . deutlich nordwestlich orientiert , während der Schwerpunkt der dänischen und der deutschen südlicher liegt . Je ter entfernt die Heimatländer der sten liegen , desto geringer ist die tung der Entfernung . Gleichzeitig wird das Besuchsmuster konzentrierter . Bereits die Reisen vom Kontinent nach den sind in hohem Grade auf die stadtregionen konzentriert . Diese zentration ist für die Touristen aus anderen Teilen der Welt noch ter . Über 70 Prozent der japanischen Übernachtungen 1990 fielen z . B . auf den Regierungsbezirk Stockholm . 
Insgesamt gesehen ist der ausländische Tourismus in Schweden sehr stark auf die Sommersaison mit deutlicher Spitze im Juli konzentriert . Hotel und Camping sind die vorherrschenden „ kommerziellen " Wohnarten mit jeweils etwas über 40 zent der Übernachtungen . Der Hotelanteil steigt und der Campinganteil sinkt je ter die Touristen herkommen . Mehr als acht von zehn Besuchern aus Ländern außerhalb Europas wohnen z . B . im Hotel . 
Hinter den Unterschieden im Wohnen verbergen sich in vielen Fällen auch völlig unterschiedliche Arten von Reisen . Das gilt u . a . in bezug auf den Zweck der Reise - z . B . die Verteilung Geschäftsreisen / vatreisen - ob die Reise einzeln oder in ner Gruppe unternommen wird , Reiseart , Aktivitäten , Aufenthaltsdauer , muster usw . 
Grob verallgemeinert läßt sich sagen , daß die Nationalitäten , die hohe zahlen in Schweden aufweisen - d . h . vor 
Finnlandboom bei den Deutschen 
Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der registrierten Übernachtungen scher Urlauber in finnischen Hotels um 3 , 8 Prozent auf 351 . 014 zu . Damit sind die Deutschen wieder die ste ausländische Gästegruppe nach den Schweden mit 524 . 287 Nächtigungen und einem Zuwachs von 1 , 2 Prozent . 
Insgesamt wurden in Finnland im ten Jahr 2 , 2 Millionen ausländische Übernachtungen gezählt . Die offizielle finnische Fremdenverkehrsstatistik ist lerdings unvollständig . Die amtlichen Zahlen erfassen nämlich nur die derübernachtungen in den finnischen Hotels und Motels sowie einen Teil der Ferienzentren und Jugendherbergen . ter den Tisch fallen all jene , die sich vat ein Ferienhaus mieten . Und das sind nach Einschätzung von Marja - Liisa Hentinen , Leiterin der Presseabteilung der Finnischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt , immerhin ein Drittel aller deutschen Gäste . 
allem Touristen aus unseren dern - von einem hohen Anteil sender charakterisiert sind , die in erster Linie Camping und andere billige möglichkeiten während ihres tes hier wählen . Sie reisen nach und in Schweden mit eigenem Auto und sind in hohem Maße darauf eingestellt , den als Land zu erleben und dort nicht zuletzt die schwedische Natur . Man könnte sagen , daß sie recht stark den in den Sommerferien ähneln . 
Wenn es um weiter entfernt liegende Länder geht und insbesondere Reisende aus anderen Teilen der Welt , ist das Bild ein ganz anderes . Der Anteil der schäftsreisen ist viel höher . Viele von sen Besuchern sind nur ziemlich kurze Zeit in Schweden - nicht selten als Teil einer Reise , die mehrere Länder in dinavien oder Europa umfaßt . Sie reisen im allgemeinen mit dem Flugzeug an und wohnen oft im Hotel . Eine Großstadt - in erster Linie Stockholm - ist oft das ge Besuchsziel in Schweden . Die tration auf die Sommersaison ist nicht so erkennbar wie für Besucher aus den Nachbarländern . 
Die Entwicklung bis zum Jahr 2000 
Immer mehr Verbraucher engagieren sich , wählen kritisch , anspruchsvoll und gutunterrichtet auf den Gebieten , auf die sie sich spezialisiert haben . derte Lösungen für die persönlichen sprüche und Wünsche zu finden ist oft das Idealmodell . 
Umwelt , Natur und Gesundheit gehören zu den wenigen Bereichen , in denen ein allgemeiner Trend in den internationalen Verbrauchsmustern beobachtet werden kann . Ein positives Gesundheits - und weltprofil ist bereits ein wichtiges ment bei der Vermarktung verschiedener Waren und Dienstleistungen geworden . Es gibt keinen Grund anzunehmen , daß der Tourismus von diesem Muster abweichen wird . Wahrscheinlich wird das deshalb auf lange Sicht eine bedeutende Stärke für die Reiseziele sein , die vom punkt aus gesehen als relativ unzerstört lebt werden . Saubere Luft , sauberes ser und unberührte Naturgebiete können dann noch größere Attraktionen werden . 
Untersuchungen zeigen , daß das dische Tourismusprodukt ein sehr kantes Profil hat , das vor allem um schaft , Zugang zu unberührter Natur und bewahrter Umwelt sowie Aktivitäten und Erlebnisse , die im Zusammenhang mit Natur und Umwelt stehen , aufgebaut ist . Dieses Profil erscheint immer mehr als Triebkraft hinter einem großen Teil der Reisen nach Schweden während der sten Jahre , ebenso wie Verbesserungen der Zugänglichkeit durch feste Verbindungen zum Kontinent ; der EG - Beitritt u . a . den Möglichkeiten der Touristen in Schweden zusätzlich erweitern . ■ 
Übersetzt von Krister Hanne . 
Diagramm 3 : 
Wichtigste Reiseziele ausländischer Besucher in Schweden nach Provinzen , gerechnet in 1 . 000 gewerblichen Übernachtungen , 1990 : 
Stockholm 1 . 575 
Göteborg und Bohuslän 902 
Värmland 426 Norbotten 
( mit nördlichem Lappland ) 343 
Kopparberg ( Dalarna ) 324 
NORDEUROPA 
forum 
17
	        

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