THEMA 
Vulkane und Chaos auf Island 
TRA repräsentiert , deren Vorstand jeweils aus Vertretern des Verkehrsministeriums , des Exportrates , der bei NORTRA schäftigten und des Norwegischen denverkehrsrates besteht . Die setzung der Organisation NORTRA , die 12 Niederlassungen im Ausland hat und in Deutschland mit dem Büro „ sches Fremdenverkehrsamt " in Hamburg vertreten ist , liegt darin , das norwegische Fremdenverkehrsgewerbe besser lasten und damit die Einnahmen aus der Tourismusbranche langfristig zu erhöhen . Um zusätzliche Besuchergruppen aus Deutschland für einen Norden - Urlaub zu gewinnen , wurde seitens NORTRA auch das „ Skandinavien - Sekretariat " tet , das die Zusammenarbeit von gen , Dänemark , Schweden und Finnland bei dem gemeinsamen Marketingvorstoß in Deutschland regeln soll . 
Auf regionaler Ebene spielt in der gischen Fremdenverkehrspolitik das elle Projekt Lillehammer als Gastgeberstadt für die Olympischen Winterspiele 1994 eine besondere Rolle , die im Hinblick auf Norwegens Zukunft als Wintersportland hoch eingeschätzt wird . Die 23 . 000 wohner zählende Stadt am Nordende des Mjosasees ist seit langem ein bekannter Fremdenverkehrsort des Landes . Aber die Frage ist , ob nicht dem Ausbau zur piastadt mit Skischanzen , Abfahrtspisten , Rodelbahnen , Eishallen , mit einem enzentrum für 7 . 000 Journalisten , chen Touristenhotels etc . beträchtliche le einer großartigen Landschaft im südlichen Gudbrandsdal zum Opfer fallen . Die Veranstalter hingegen teilen diese fürchtung nicht . Beispielsweise soll eine Retortenstadt aus Beton und Glas nicht 
entstehen . Das olympische Dorf , so cherten 1991 die Verantwortlichen , werde im typischen Holzbaustil errichtet und nach den Spielen wieder abgerissen . Und aus dem Medienzentrum soll nach der Olympiade eine Hochschule sowie ein Ausbildungszentrum für Film - und sehschaffende werden . 
Zentrum und Peripherie 
Die Tourismusentwicklung in Norwegen , wie sie heute gerade von scher Seite forciert wird , ist insbesondere vor dem Hintergrund des Konfliktes schen Zentrum und Peripherie zu sehen . Für einen Großteil norwegischer den steht die Touristikbranche gerade in jüngster Zeit ganz oben auf der liste . Allerdings darf der zur Stärkung der ökonomischen und sozialen Strukturen wünschte Tourismusausbau nicht isoliert von dem Gesamtgeschehen vor Ort hen werden . Hier zeigt sich nämlich aus eine nicht zu unterschätzende renquelle , indem der Tourismus in manchen Landesteilen , insbesondere in stimmten Wintersportdistrikten , zu sehr nach volks - bzw . betriebswirtschaftlichen Aspekten ausgebaut wird . Potentielle tivwirkungen für das sche wie sozioökonomische Gefüge sollten bei der Planung von vornherein in bührendem Maße mitberücksichtigt den . Daß diese Einsicht in der heit nicht immer gegeben war , manifestieren manche Fehlentwicklungen auch in den nordischen Natur - und turlandschaften . ■ 
Island kommt teuer ! 
Interessante Zwischenergebnisse te eine repräsentative Umfrage , die das Fremdenverkehrsbüro Islands in den Monaten Juli und August unter 3 . 274 ausländischen Besuchern des Landes durchführte und die demnächst durch Erhebungen in den anderen Jahreszeiten ergänzt werden soll . 71 Prozent der land - Touristen empfanden die Preise für Lebensmittel , Getränke und Mietautos zu hoch ; allein deswegen würden sie ihren Freunden von einer Islandreise raten . Rund ein Viertel der Befragten waren Akademiker , während der Anteil von Rentnern mit 10 Prozent schend niedrig lag . Fast alle senden übernachten zumindest einmal in Reykjavik , etwa 60 Prozent im land und 58 Prozent im Nordland . merkenswert und bedenklich ist jedoch , daß auf das unbesiedelte zentrale land 28 Prozent der Übernachtungen entfallen , aber nur 12 , 6 Prozent auf die Westfjorde . Ausländische sende und Teilnehmer an Konferenzen gaben im Durchschnitt 17 . 876 ikr ( spricht etwa 510 DM ) täglich aus , laubsreisende hingegen nur 12 . 698 ikr ( etwa 360 DM ) . 
Zu ähnlichen Resultaten kam eine Studie , die gleichfalls im Sommer 1991 im Auftrag der Universität Islands geführt wurde . 76 , 5% der befragten landreisenden beklagten sich über das hohe Preisniveau - vor allem die sischen Touristen ( 90 Prozent ) , weniger die britischen ( 77 Prozent ) und schen ( 70 Prozent ) . Dagegen äußerten sich 11 Prozent unzufrieden mit den ländischen Straßenverhältnissen , 9 , 2 Prozent mit der Unterbringung und 9 , 1 Prozent mit der Verpflegung . schenderweise mißfiel auch 14 , 5 Prozent das isländische Wetter , obwohl der mer 1991 niederschlagsarm und scheinreich wie selten war . 
Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 143 . 458 Touristen nach Island . 
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NORDEUROPA 
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