schaft steigt . Für die Nachbarländer Schweden und Finnland gilt übrigens in etwa die gleiche Situation . Von den über 400 . 000 Deutschen , die 1988 Norwegen besuchten , waren 50 Prozent unter 45 re alt . Es dominierten die Urlaubergruppen mit einem höheren Bildungsniveau , einer gehobenen Berufsstellung und einem ren Einkommen . Nur 15 Prozent der wegen - Besucher , und zwar meist treisende , hatten Kinder unter 15 Jahren mit sich . Zur Herkunft der deutschen lauber in Norwegen ist zu bemerken , daß 25 Prozent aus der Region Nord ( wig - Holstein , Niedersachsen , Hamburg , Bremen , Berlin ) , ca . 45 Prozent aus der gion Mitte ( davon allein 29 Prozent aus Nordrhein - Westfalen ) sowie rd . 30 Prozent aus der Region Süd ( Bayern und Baden - Württemberg ) kamen . 
Als Motive für einen Norwegen - Urlaub werden von den befragten Deutschen - in dieser Reihenfolge - insbesondere genannt : die schöne Landschaft ; die interessante Kultur und Geschichte ; die unberührte Natur ; die Fjorde ; die guten keiten . Das Naturerlebnis spielt also eine entscheidende Rolle bei der Wahl einer Norwegen - Reise . Allerdings hat sich das Verhaltensmuster der deutschen Touristen in den drei Flächenstaaten Norwegen , Schweden und Finnland in den letzten Jahren verändert . Während eine lyse des Studienkreises für Tourismus von 1978 als herausragende Freizeitaktivität das Wandern nannte ( über 68 Prozent aller Befragten ) , standen 1988 Ausflüge und Fahrten in die Umgebung des zils mit 66 Prozent an erster Stelle . Das Automobil scheint demnach wenigstens teilweise die sportlichen Aktivitäten drängt zu haben . 
Welche sind nun die beliebtesten gebiete deutscher Touristen in Norwegen ? Ende der 1980er Jahre lag das gische Fjordland mit 30 , 8 Prozent an erster Stelle , gefolgt von den 0stland - Provinzen mit 20 , 1 Prozent . Der Großraum Oslo schlägt zwar auch mit 25 , 2 Prozent zu che , jedoch verbirgt sich hinter dieser Zahl auch ein Großteil berufsbedingter halte . Auf das südliche Norwegen , ter sind hier die Sorlandprovinzen Vest - und Aust - Agder sowie die Provinz mark zu verstehen , entfallen 8 , 5 Prozent , auf Trondelag mit den Provinzen Sor - und 
Nord - Trondelag lediglich 3 , 7 Prozent und schließlich auf Nordnorwegen ( Nordland , Troms und Finnmark ) 11 , 7 Prozent . 
Nach den eben genannten Zahlen vorzugen also ca . 85 Prozent der gen - Urlauber die südlichen Landesteile und nur 15 Prozent Mittel - und wegen . Die Befragungsergebnisse lassen weiterhin erkennen , daß 57 Prozent der Touristen unter die Rubrik „ stationäre holungsurlauber " und 43 Prozent in die Gruppe „ mobile Rundreiseurlauber " len . Die häufiger zu hörende Meinung , des deutschen Touristen Traumziel sei das Nordkap , ist also nicht unbedingt treffend . Im übrigen sei hier bemerkt , daß man auf dem Nordkap - Plateau die 
nachtssonne , die dort vom 12 . 5 . bis 1 . 8 . zu erwarten ist , wetterbedingt oft nur ahnen kann . Ob ein Besuch der 1988 eröffneten Nordkap - Halle jenes eignis zu kompensieren vermag , sei dem Geschmack eines jeden einzelnen lassen . In der überwiegend unterirdischen Halle wird nämlich eine Multivisions - schau gezeigt , in der man die arktische Natur auch bei schlechtem ter erleben kann . 
Nur wenige Reiseländer der Welt nen ähnlich hohe Wiederholerzahlen gistrieren wie die nordischen Staaten . Wer einmal in Norwegen war , der kommt in der Regel wieder , heißt der Slogan in der Touristenbranche . Etwa 57 Prozent der deutschen Norweger - Besucher sind sog . Wiederholer und waren im schnitt bereits viermal in Norwegen . mit zeigt sich eine erstaunlich enge dung an das Urlaubsland . 
Die Übernachtungsstatistiken bieten weitere Informationen über die wohnheiten deutscher Touristen in wegen . Danach sind die tungen zahlenmäßig sehr gering ; sie betrugen Ende der 1980er Jahre mit 350 . 000 Übernachtungen lediglich 4 , 8 Prozent des gesamten „ gentes " . 
Kennzeichnend für die deutschen segewohnheiten in Norwegen sind die hohen Anteile des Campingurlaubs und der Hüttenferien mit jeweils um die 25 Prozent . Rapide steigend sind die Reisen nach Norwegen mit dem Wohnmobil . Nach den Erhebungen des Instituts für Kybernetik ( Befragung von 747 
gen - Besuchern ) zählten dazu 1988 bereits 23 Prozent aller deutschen Reisenden . Diese Entwicklung wird , wie man von norwegischen Gesprächspartnern häufig hören und den Medien entnehmen kann , mit durchaus gemischten Gefühlen hen . Es werden besonders kologische Bedenken geäußert ( folgen für Naturräume durch „ wildes " Camping ) , aber auch monetäre punkte ( „ alle Vorräte zur Lebenshaltung werden mitgebracht " ) werden nicht schwiegen . 
Die norwegische Fremdenverkehrspolitik 
Eine aktive Fremdenverkehrspolitik ist in Norwegen wie auch in Schweden und Finnland noch relativ jungen Alters . Sie wird auf norwegischer Seite seit 1984 durch die Marketingorganisation NOR - 
Die Gastfreundschaft der Nordmänner 
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