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Litauen in Zahlen 
nformatives statistisches Material über tauen enthält ein Beitrag des litauischen Journalisten Vytautas Labunaitis , der lich in der Wochenzeitung „ Viltis " ( Nr . 33 / 1991 ) abgedruckt wurde : 
Unter den 169 Staaten der Welt nimmt die Republik Litauen der Größe nach den 110 . Platz ein . Ihre Einwohnerzahl beträgt 3 708 000 . Vier Fünftel davon sind Litauer , 9 , 4% Russen und 7% Polen ; darüber hinaus leben in Litauen kleinere Gruppen von russen , Juden , Tataren und Letten . Jede te der 1 Million Familien ist ein 2 - Personen - Haushalt , 540 000 Familien sind 3 - bis 4 - Personen - Haushalte . Nur ein geringer Teil , etwa 120 000 , sind sogenannte en mit 5 oder mehr Angehörigen . 
Das Vorkriegslitauen war ein Agrarstaat : 77 , 1% der Bevölkerung wohnte auf dem Lande . Heute zählt die Dorfbevölkerung nur noch 31 , 2% . 
Pro Einwohner werden jährlich in Litauen produziert : 7600 kw / h Elektroenergie ; 26 , 9 kg Papier ; 899 kg Zement ; 385 Stück gel ; 54 m Stoff ; 3 , 2 Paar Schuhe ; 7 , 9 Liter Wodka und Likör sowie 40 , 2 Liter Bier . 
An den litauischen Universitäten , Hoch - und Fachschulen sind rd . 670 Doktoren der Wissenschaften und fast 5000 Kandidaten der Wissenschaften tätig . Nach Angaben des Amtes für Statistik konnten im genen Jahr 423 Ärzte , 1787 Pädagogen , 277 Juristen , 2707 Ingenieure , 1547 nomen , 123 Agronomen , 184 Zootechniker und 163 Tierärzte ihre Ausbildung schließen . Von den 548 Absolventen der Technischen Universität Vilnius haben dings nur 10% einen adäquaten platz gefunden . 
Mit einer Analphabetenrate von 1 , 2% steht Litauen an 24 . Stelle in der Welt . 
( Übersetzt nach einer Zusammenfassung in „ Echo Litvy " v . 6 . 11 . 1991 von Berndt Frisch ) 
Außenministerin af Ugglas in Litauen 
Ende Oktober 1991 besuchte die sche Außenministerin Margareta af Ugglas Litauen . Auf einer Pressekonferenz in Vilnius charakterisierte sie die Zusammenarbeit mit den baltischen Staaten als eines der 
genden Ziele der gegenwärtigen schen Außenpolitik . Dem entspreche der während ihrer Visite unterzeichnete vertrag zwischen Schweden und Litauen , durch den die Baltenrepublik das Recht auf Meistbegünstigung erhält . Die beit beider Länder solle sich künftig auch auf die Gebiete Umweltschutz und atomare cherheit erstrecken . Geprüft werde auch die Möglichkeit , eine Seeverkehrslinie zwischen Schweden und Litauen zu eröffnen . Die schwedische Regierung werde die gen Litauens und der anderen baltischen Staaten nach gleichberechtigter schaft in der EG unterstützen und die Bemühungen des Nordischen Rates fördern , die auf eine rasche Integration der baltischen Republiken in diesem Gremium abzielen . 
Nordische Stimmen zum EWR - Vertrag 
m Oktober vergangenen Jahres wurde der 
Vertrag über die Bildung des Europäischen Wirtschaftsraums ( EWR ) zwischen EG und EFTA abgeschlossen . Er führt jene Länder Nordeuropas , die nicht den EG angehören , stärker an den europäischen Markt heran und aktualisiert vor allem für Finnland und Norwegen zugleich die Frage nach einem EG - Beitritt ; Schweden hatte einen chenden Antrag schon Mitte 1991 gestellt . 
In Regierungskreisen Dänemarks , das reits seit 1973 EG - Mitglied ist , wurde der Vertrag begrüßt . Ministerpräsident ter : „ EG und EFTA können jetzt das größte Marktgebiet der Welt schaffen . Dänemark wird alles in seinen Kräften stehende tun , um sicherzustellen , daß Schwedens Antrag so bald wie möglich behandelt wird . " 
Der schwedische Ministerpräsident Bildt sagte : „ Hier bleiben wir nicht stehen . Der EWR ist nur eine Zwischenstation . " 
Auch Finnlands Außenhandelsminister Sa - lolainen begrüßte den Vertrag , der nach seiner Einschätzung „ weite Perspektiven " eröffne . 
In Norwegen hält das Für und Wider in den Diskussionen um die EG an . Während zum Beispiel Außenminister Stoltenberg für weitere Schritte hin zur EG eintritt , heißt es von mindestens zwei Ministern , sie sähen im EWR - Vertrag bereits eine Grenze . 
Islands Regierungschef David Oddsson und auch der Vorsitzende des isländischen 
Gewerkschaftsdachverbandes ASÍ sprachen sich zustimmend zum EWR - Vertrag aus . Eine EG - Mitgliedschaft ziehen allerdings auch sie nicht in Betracht . 
Scheidung nach 100 Jahren ? 
nnerhalb des schwedischen schaftsbundes ( LO ) mehren sich nach den Parlamentswahlen von 1991 die Stimmen , die eine größere Eigenständigkeit der LO gegenüber der Sozialdemokratischen Partei ( SAP ) des Landes fordern . Fast 100 Jahre lang verstanden sich LO und SAP als zwei Seiten einer Medaille , als einheitliche sozialdemokratische Bewegung . 
Bis 1990 waren die LO - Mitglieder über ihre Basisgruppen der SAP kollektiv schlossen . Die Wirtschaftspolitik der demokratischen Regierung im vergangenen Jahrzehnt strapazierte jedoch die Geduld der Gewerkschafter bis aufs Äußerste . Im Frühjahr 1990 wollte das SAP - Kabinett gar einen Lohnstopp und ein Streikverbot hängen . In einer Umfrage unter aktiven Gewerkschaftern sprachen sich nun mehr als die Hälfte der Befragten dagegen aus , daß der LO - Vorsitzende weiterhin zugleich im SAP - Präsidium vertreten sein sollte . Nur etwa die Hälfte der LO - Mitglieder hatte 1991 die Sozialdemokratische Partei wählt . 
Oslo - Hamburg in 6 Stunden ? 
Nach Plänen der Norwegischen bahn ( NSB ) wird man im Jahre 2001 die Strecke Oslo - Hamburg in 6 Stunden zurücklegen können . Erster Schwerpunkt bei der Verwirklichung des Projektes wäre der Ausbau der Strecke Oslo - Göteborg . Die Baukosten bis zur schwedischen Grenze werden zwischen 1 , 3 und 1 , 8 Mrd . DM anschlagt . Hinzu kämen 128 Mio . DM für die Anschaffung neuer Züge , z . B . müßten drei Viertel aller NSB - Lokomotiven tauscht werden . Den zuständigen schen und schwedischen Stellen soll 1998 ein detailliertes Modernisierungskonzept
	        

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