staatlichen Ausgaben für die Umverteilung und der sich ständig verkleinernde le Output würden gegensätzliche lungsverläufe nehmen - der schaftliche Konkurs wäre abzusehen . 
Wasserkraft als ökonomisches Potential 
Stromintensive Industriezweige werden in elektrochemische und elektrometallurgi - sche Industrien aufgeteilt . Strom wird in besonders großem Maße bei schen Prozessen und bei gen benötigt , wobei die Elektrolyse vor lem bei der Herstellung von Aluminium , Nickel und Kupfer , aber auch bei der stoffproduktion angewandt wird . Ferrosili - zium , Ferromagnesium und Ferrochrom werden unter hohem Energieeinsatz stellt und letztlich werden Eisenerze und Schrotte elektrisch geschmolzen . 
Die energieintensiven Industriezweige in Norwegen gewinnen ihre Bedeutung durch das reichlich vorhandene kraftpotential , das die Herstellung relativ billiger hydroelektrischer Energie erlaubt . Mit nur 0 , 8 Prozent der europäischen völkerung ( ca . 4 , 3 Millionen Einwohner ) besitzt das Land 23 Prozent des talen Wasserkraftpotentials . Zwischen 1984 und 1989 lag der Anteil der in wegen aus Wasserkraft hergestellten gie zwischen 90 und 98 Prozent . Der che Strom wurde aus Erdgas produziert . Wohlfahrtsstaatlichen Prinzipien folgend ist der Strompreis stark subventioniert ; schließlich betreibt der Staat einen teil der über 800 Wasserkraftwerke . Die staatlich festgelegten Höchstpreise für Strom liegen weit unter dem globalen durchschnittlichen Preisniveau . So dert es kaum , daß beispielsweise der giekostenanteil für die norwegischen uminiumproduzenten bei ca . 15 Prozent liegt , während die anderen Alu - onsländer im Durchschnitt mit ca . 20 zent Energiekostenanteil kalkulieren . Mit ca . 1 / 5 ist die Höhe des Strompreises für die stromintensiven Wirtschaftszweige mit ein bedeutsamer Kostenfaktor , der besondere im Exportgeschäft über „ Sein und Nichtsein " entscheidet . In diesem sammenhang betonte u . a . ein mitglied der RWE Energie AG im Sommer 1991 , daß die Standortwahl der umproduzenten immer stärker auf die Wasserkraft ausgerichtet und damit 
denziell energieorientierter wird . Auf er sei die bundesrepublikanische mindustrie kaum noch rentabel zu ben . Als Beispiel wird auch das wasserkraftreiche Island genannt , wo sich die Aluminiumverhüttung der Firma Alusuisse auf einen Strompreis von knapp drei Pfennig für die Kilowattstunde stützen kann . Demgegenüber liegt der Preis für die deutschen Alu - Produzenten bei knapp sechs Pfennig . Und dies ist schon eine derkondition , da gewerblichen mern die Kilowattstunde in der Regel mit 16 Pfennig berechnet wird . 
Aus ökologischer Sicht wird immer wieder darauf verwiesen , daß die Wasserkraft eine relativ umweltfreundliche Energieform - im Gegensatz etwa zu Erdöl , Kohle und Erdgas - ist und somit Fzur Verringerung der len C02 " Emmissionen bzw . des „ seffektes " beiträgt . Was die ökologische blematik der Aluminiumproduktion selbst betrifft , so wurde von norwegischer Seite 1990 das „ Projekt für Studien über kungen von Industrieemissionen aus niumhütten in Norwegen " ins Leben fen . Die Forschungen sollen drei bis fünf Jahre dauern und die Mitwirkung zahlreicher Hochschulinstitutionen ( Land - und bau , Waldforschung , Human - und zin etc . ) sowie sämtlicher norwegischer uminiumhersteller betont die Bedeutung des Projektes . 
Stromintensive Industrien und Wohlfahrtsstaat 
Die stromintensiven Industriezweige duzieren einen Großteil des norwegischen Bruttosozialproduktes . Etwa 80 Prozent der Ausfuhren ( ohne Erdöl und Erdgas ) men von den stromintensiven zweigen . Norwegen ist traditionell handelsorientiert und reagiert deshalb auf Änderungen der außenwirtschaftlichen ten sehr sensibel . Von den sechziger Jahren bis zum Ende der achziger Jahre hatte wegen oftmals ein Handelsbilanzdefizit . Es ist zu vermuten , daß die keit des Landes ( beispielsweise verfügt wegen als eines der größten produktionsländer über keinerlei Bauxit , dem Grundstoff zur Herstellung von niumoxid und Rohaluminium ) , aber auch spärlich ausgebaute Veredelungsindustrien in der Metallverarbeitung , eine solche delsbilanzsituation wesentlich mitverursacht 
haben . Durch die seit 1986 intensivierte Zusammenarbeit zwischen Managern und politischen Entscheidungsträgern wurde die Gefahr eines Handelsbilanzdefizites deutlich abgeschwächt . Seither kann in norwegischen Wirtschaftskreisen eine re Dynamik beobachtet werden . Die großen Konzerne bauen ihre Weiterverar - beitungsindustrien immer stärker aus , edelte norwegische Produkte erlangen nen immer höheren Stellenwert auf den Weltmärkten . Die Ergebnisse dieser gie lassen sich sehen : Seit 1986 wurde das Defizit in der Handelsbilanz deutlich mindert , seit 1989 ist ein ständig gender Handelsbilanzüberschuß in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung gewiesen . Der erfolgreiche Ausbau schiedener Veredlungsindustrien dürfte an diesem Resultat maßgeblich beteiligt sein . Allerdings nehmen auch die gerungen in das Ausland ständig zu . Auf der einen Seite werden Besitzanteile von Firmen aufgekauft , um Rohstoffmärkte zu sichern ( z . B . sind norwegische produzenten an Firmen von ranten auf Jamaika und in Guinea beteiligt , wodurch 40 Prozent des Oxidbedarfs chert werden ) ; andererseits werden ter - und Beteiligungsgesellschaften det , um den Zugang zu bedeutsamen Absatzmärkten zu garantieren . Der schulte Ökonom muß sich hier zurecht die Frage stellen , ob diese Tendenzen stig eine Erhaltung des sogenannten fahrtsstaates ermöglichen . 
Der schon 1905 gegründete Konzern Norsk Hydro , heute zu 51 Prozent dem norwegischen Staat gehörend , beschäftigt insgesamt 33 . 000 Mitarbeiter ( lich der Auslandsaktivitäten ) . Neben den Sparten Leichtmetalle , Kunstdünger , technik ( Aquakultur ) und Petrochemie fügt der Konzern über große Erdöl - und Erdgasreserven im Offshore - Bereich . 1989 betrug der Gesamtumsatz etwa 1 7 den DM . 
Auf den Weltmärkten ist Norwegen ner der führenden Produzenten und bieter für elektrometallurgische Produkte ( Ferrolegierungen , Aluminium , um , Nickel , Kupfer , Zink ) . Für diese märkte gilt allerdings , daß die Preise zu starken Schwankungen neigen , welches die Absatzplanungen der betroffenen ternehmen entsprechend erschwert . wegische Manager reagierten auf diese Tatsache mit dynamischem Sachverstand : 
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